GSCHWANDT. 15 aus der Ukraine geflüchtete Menschen haben in Gschwandt eine Unterkunft gefunden. Auf Initiative von „Gschwandt für Menschen“ trafen sich Geflüchtete und Quartiergeber zu einem Nachmittag der Begegnung im Unionheim.

Unter den Geflüchteten ist auch der 75. jährige Boris, ein „Seebär“, der als Kapitän und Matrose die ganze Welt kennen gelernt hat und sich spontan durch seine Deutschkenntnisse als Dolmetscher zur Verfügung stellte. Viele bewegende Augenblicke ergaben sich in dieser gemütlichen Atmosphäre des Kennenlernens und der Herzlichkeit. Die Menschen aus der Ukraine konnten auf einer Landkarte mit einer Stecknadel zeigen, von woher sie kommen und wo sie all ihr Hab und Gut zuhause zurückgelassen haben. Der Zufall wollte es an diesem Nachmittag so, dass ein Ukrainer seinen 41. Geburtstag beging und Ladislav mit einer Torte, von seiner Quartiergeberin selbst gebacken, überrascht wurde. Durch seine Gehörlosigkeit ist er vom Kriegsdienst in der Heimat befreit und konnte mit seiner Frau und Sohn den Kriegswirren entfliehen.
Das Zusammensein in diesen herausfordernden Zeiten tat allen Anwesenden unglaublich gut und manche Kontakte miteinander wurden weiter vertieft und intensiviert.
Homepage auch auf Ukrainisch
Koordiniert wird die Hilfe in Gschwandt von Gemeinde, Pfarre und der 2015 gegründeten Plattform „Gschwandt für Menschen“. Die Plattform freut sich, nun auch eine relaunchte Homepage zu präsentieren: https://www.gschwandt-fuer-menschen.at/
Diese Info-Seite ist ab sofort auch in ukrainischer Sprache abrufbar und beinhaltet alle essentiellen Infos. Weitere Aktivitäten der Plattform sind bereits in Planung und werden demnächst folgen.


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