Lebenshilfe: Rudolf Kienesberger in die „Gartenpension“ verabschiedet

Hits: 106
Emma Salveter Tips Redaktion Emma Salveter, 11.08.2022 11:10 Uhr

BAD ISCHL. Das alljährliche Sommerfest der Lebenshilfe-Werkstätte Bad Ischl wurde genutzt, um Rudolf Kienesberger für sein langjähriges Engagement beim Naschgarten der Lebenshilfe zu danken. Die treibende Kraft des Projektes will anlässlich seines 70ten Geburtstags etwas ruhiger treten.

Anlässlich der Landesgartenschau im Jahr 2015 wurde der Garten für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Bad Goisern und der HTBLA Hallstatt gestaltet. Seitdem engagiert sich der ehemalige Volksschuldirektor ehrenamtlich und federführend im Garten der Lebenshilfe, der zu einem wichtigen Bestandteil der Lebenshilfe-Werkstätte geworden ist. Nicht nur frisches Gemüse für die Küche der Lebenshilfe wird dort geerntet, sondern der Garten ist auch der Arbeitsplatz für fünf Beschäftigte der Lebenshilfe-Werkstätte. 2018 wurde das Gartenprojekt um Bienen sowie einen Schaubienenstock erweitert und seitdem zahlreiche Führungen für Schulklassen und Gruppen abgehalten. Ferdinand Pfarrhofer, Obmann der Arbeitsgruppe Bad Ischl der Lebenshilfe, tritt nun als Projektverantwortlicher in die Fußstapfen seines Kollegen Rudolf Kienesberger.

Der Garten der Lebenshilfe ist für die Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, die in der Werkstätte beschäftigt sind, ein wichtiger Erholungsort. Doch auch Außenstehenden steht der Garten offen: „Ein Teil des abgezäunten Areals ist ein Nachbarschaftsgarten. Viele Menschen bewirtschaften diese Fläche“, betonte Kienesberger bei seiner Rede. Rund 1.000 Stunden fließen jährlich ehrenamtlich in das Gartenprojekt, das von Spaziergehern stets bewundert wird.

Als Ehrenamtlicher Gartenwissen ausbauen

„Wir sind auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Unterstützer*innen. Dabei lernt man garantiert viel dazu und kann sich im Team austauschen und inspirieren“, lädt Regina Nußbaumer, Leiterin der Lebenshilfe-Werkstätte Bad Ischl, Interessierte ein, sich zu melden. Unverbindliche Auskunft gibt’s unter ws-badischl@ooe.lebenshilfe.org oder telefonisch unter 06132/25819.

Kommentar verfassen



Vorchdorfer Naturfreunde siegen bei Boulderjam

VORCHDORF. Gleich zwei Vorchdorfer Naturfreunde – die Klettertrainer Doris Wimmer und Philipp Gollinger – haben sich beim Boulderjam im Stoablock Gmunden den Sieg geholt.

Neue Dienstführung des Roten Kreuzes Vorchdorf

VORCHDORF. Stefan Strassmair ist der neue Dienstführende des Roten Kreuzes Vorchdorf. Der 35-jährige tritt in die Fußstapfen seines Vaters Gerhard, der nach 39 Jahren im Dienst, in den wohlverdienten ...

Treffen der Kulturhauptstadt 2024-Bürgermeister

ROITHAM/SALZKAMMERGUT. Die Bürgermeister jener 23 Gemeinden, die an der Kulturhauptstadt 2024 teilnehmen, kamen zu einem Abstimmungstreffen in Roitham zusammen. Gemeinsam mit Tourismusverbänden und Regionalentwicklern ...

Bergzeitfahren auf den Loser

ALTAUSSEE/SALZKAMMERGUT. Bei der dritten Auflage des Loser Bergzeitfahren erlebten die Teilnehmer zwei Jahreszeiten gleichzeitig, denn im Ziel sah es ganz nach Winter aus.

Eishockey: Eggenberger Cup

GMUNDEN. Am Wochenende fand in der Gmundner Eishalle der Eggenberger Cup statt, der eine gute Vorbereitung auf die kommende Saison war.

Fit durch den Herbst: neue Kurse der Sportunion Altmünster

ALTMÜNSTER. Ab Oktober bietet die Union Altmünster für fast jeden Wochentag einen Spezial-Kurs an, der die Gemeinde fit und ausgeglichen in die etwas kühleren Monate bringen soll.

Ernst Spitzbart: „Neuverhandlung der Strompreiszonentrennung“

LAAKIRCHEN/LINZ. Auf den Stromrechnungen der Industriebetriebe macht die Strompreiszonentrennung teils 30 Prozent und mehr der Energiekosten aus. Ernst Spitzbart, Geschäftsführer von UPM Kymmene in Laakirchen ...

Vojta und Wimmer gewinnen den 21. Bad Ischler Re/Max Kaiserlauf

BAD ISCHL. Beim 21. Bad Ischler Re/Max Kaiserlauf präsentierte sich die europäische Kulturhauptstadt 2024 als perfekte Bühne für schnelle Zeiten beim Cityevent.