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BAD GOISERN. Um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein, übten die beiden Goiserer Einsatzorganisationen Feuerwehr und Rotes Kreuz gemeinsam einen schweren Verkehrsunfall.

  1 / 5   Gemeinschaftsübung der FF Bad Goisern und des Roten Kreuz Bad Goisern, Geübt wurde ein VU mit eingeklemmten Personen (Foto: FF Bad Goisern)

Ein am Dach liegendes Fahrzeug, daneben ein zweites PKW-Wrack. Beide waren offensichtlich zusammengeprallt. In den zwei Unfallfahrzeugen befanden sich insgesamt 6 eingeklemmte Personen, die sanitätsdienstlich versorgt und aus den Fahrzeugen befreit werden mussten. So stellte sich das Übungsszenario dar, welches kürzlich die beiden Goiserer Einsatzorganisationen Feuerwehr und Rotes Kreuz abarbeiten mussten.

Realitätsnahe Übung

Die „Unfallopfer“ spielten ihre Rollen sehr realitätsnahe, bei der Sichtung durch den Notarzt erfolgte eine Reihung nach der Versorgungspriorität. Hauptaugenmerk wurde auf die schonende Befreiung der „Verletzten“ gelegt, wofür die FF Bad Goisern unter anderem zwei hydraulische Rettungsgeräte und einen Kran einsetzte. Dem Rotem Kreuz standen die Besatzungen von drei Sanitätseinsatzwagen sowie ein Notarzt für die „Patientenversorgung“ zur Verfügung.

Übung erleichtert gute Zusammenarbeit

Gemeinsam lösten die beiden Organisationen die Übungsaufgaben Hand in Hand und konnten so nach und nach alle Patienten für den Weitertransport vorbereiten. Insbesondere lernten die Übungsteilnehmer die Gerätschaften und Arbeitsweisen der jeweils anderen Einsatzorganisation kennen. „Dies erleichtert sicherlich die Zusammenarbeit bei einem realen Unfalleinsatz“, resümierten die Beteiligten bei der Nachbesprechung.


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