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GRÜNAU/ALMTAL. Vor zwei Jahren wurde in einem Schacht auf dem Kasberg ein historisches Wisent-Skelett gefunden. Ab sofort hat es im Wildpark Grünau ein eigenes Museum.

  1 / 2   Kasbergbahnen-Betriebsleiter Josef Schrey (l.) und Teresa Schaer bei der symbolischen Übergabe des Wisent-Schädels an Wildpark-GF Bernhard Lankmaier (Foto: Tóth)

Die Höhlenforscher Franz Moser und Franz Rührlinger entdeckten Ende 2020 in einem 30 Meter tiefen Schacht am Kasberg die Überreste eines Wisents. Auf Wunsch der Entdecker sollte das Relikt im Almtal bleiben.

Seit wenigen Tagen hat „Willi“ nun ein eigenes Museum im Wildpark. Biologin Teresa Schaer, sie war maßgeblich an der Präparation beteiligt, gab bei der Eröffnung das Alter des gefundenen Skeletts bekannt: Das Wisent ist vor rund 1.400 Jahren – im frühen Mittelalter – in den Schacht gestürzt. Wer „Willi“ mit heutigen Wisent-Exemplaren vergleichen will, hat keinen weiten Weg: Der Wildpark Grünau ist mit seinen Tieren Teil des Erhaltungszuchtprogramms für diese letzte wildlebende Rinderart Europas.


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