SOS Kinderdorf: Die Kinder ziehen in die neuen Häuser
ALTMÜNSTER. In einem Pressegespräch sprach Projektleiter Johannes Scheck über den Neubau des SOS Kinderdorfes in Altmünster. Die erste Bauphase sei zu Ende und die Kinder freuen sich auf ihre neuen Zimmer. Nebenbei hat die Firma BSH die Neubauten mit energiesparenden Bosch Hausgeräten ausgestattet.

Aktuell werden 80 Kinder und Jugendliche im SOS Kinderdorf Altmünster betreut, berichtet Johannes Scheck, Projektleiter des SOS Kinderdorfes. Um die Familien und Kinder optimal betreuen zu können, beschloss das Kinderdorf 2022 einen Neubau des Dorfes.
Bunte Wände in den Häusern
Vor einem Jahr erfolgte der Spatenstich, nun können die ersten Familien in die neuen Häuser ziehen. „Die Häuser sind sehr bunt geworden“, lacht Scheck. Um auch die Kinder in die Planung mit einzubeziehen, durften sie eine Wand im eigenen Zimmer gestalten. Ein Baumhaus im Dorf sei auch in Planung, so Scheck, nachdem ein solches am öftesten von den Kindern gewünscht wurde.
Mit energiesparenden Bosch Hausgeräten ausgestattet
Seit 2012 gibt es eine Kooperation zwischen dem SOS Kinderdorf und der Firma BSH Österreich, die nun auch wieder die neuen Häuser mit energiesparenden Bosch Haushaltsgeräten ausgestattet hat. „Die Partnerschaft mit SOS-Kinderdorf ist für die BSH seit Jahren eine Herzensangelegenheit. Wir können damit die SOS-Kinderdörfer dabei unterstützen, Kindern ein Zuhause zu geben, in dem sie sich wohlfühlen. Wir sind dankbar für die Kooperation und die Möglichkeit, das Neubauprojekt in Altmünster – ein Vorzeigeprojekt in diesem Bereich – mit langlebigen und energieeffizienten Hausgeräten ausstatten zu dürfen“, so Ulrike Pesta, Geschäftsführerin der Firma BSH.
Neugestaltung im Zeichen der Nachhaltigkeit
In der zweiten Bauphase, die im September beginnen soll, sind etwa ein Neubau für ein Therapie- und Freizeithaus sowie ein Neubau für Schülerwohnen geplant. Das Bauprojekt des SOS Kinderdorfes steht gänzlich im Zeichen der Nachhaltigkeit, wie auch Gerhard Pohl, Leiter des SOS Kinderdorfes Altmünster, betont. Scheck erklärt, dass sie „bereits gute Erfahrungen mit Massivholzbauten an anderen Standorten gemacht“ haben und demnach auch in Altmünster auf Massivholzbauten setzen. Da Holz sehr beruhigend auf Kinder wirke und die Dorfbewohner alle „einen schweren Rucksack“ zu tragen haben, wurde auch auf den Baumbestand im Dorf geachtet. 90 Prozent der bestehenden Bäume können trotz der Neugestaltung erhalten bleiben. Der Projektleiter erklärt zudem, dass das SOS Kinderdorf den CO2 Verbrauch um 95 Prozent reduzieren könne, indem die Energie- und Wärmeversorgung mittels Photovoltaik und Pelletsheizung erfolge.


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