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BAD GOISERN. Andreas Pramesberger vereint viele Ideen und Talente mit harter Arbeit. Auf seinem Biobauernhof im Goiserer Weißenbachtal brennt er Gin und Schnaps, betreibt eine Obstpresse und eine Baumschule, züchtet Rinder, Bienen, Hühner und Ziegen – und das alles im Nebenerwerb.

Andreas Pramesberger (Foto: Laserer)
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„Es ist schon immer sehr viel zu tun, aber meine Landwirtschaft ist meine Leidenschaft“, so Andreas Pramesberger, der eigentlich im Hauptberuf Maschinenbauer bei einer Goiserer Firma ist. Gemeinsam mit der Hilfe seiner drei Töchter bewirtschaftet er fünf Hektar Grünfläche und fünf Hektar Wald am hinteren Zipfel der Weißenbach Siedlung mit Blick auf den Soleleitungsweg. Seit 20 Jahren ist sein Hof bio-zertifiziert.

Rinderzucht

Pramesberger bietet Rindfleisch zum Verkauf. Durch eine Kreuzung von Pinzgauer- und Fleckvieh-Muttertieren mit einem Limousin-Stier züchtet der 46-Jährige eine besondere Fleischqualität, die sich durch eine feine Fettmarmorisierung und durch ein mildes und delikates Aroma auszeichnet. Die Kühe sind von Mai bis September auf der Brunntalalm im Goiserer Weißenbachtal und im Winter besteht ausreichend Auslaufmöglichkeit im Freien durch die Haltung im Offenstall. Pramesberger verkauft Fleischpakete, die man auf Anfrage bei ihm bestellen kann.

Prämierter Gin und Schnaps

Vor einigen Jahren hat Pramesberger eine weitere Leidenschaft entdeckt: das Brennen von Gin. Schnaps hatte er zuvor schon hergestellt, aber der Gin hat es ihm besondern angetan. Nach intensiver Recherche belegte er ein Gin-Brenn-Seminar in Tirol und mithilfe eines Freundes aus St. Wolfgang fing der Goiserer an, seinen eigenen Gin herzustellen. 2019 investierte Pramesberger eine große Geldsumme in eine eigene Brennerei, in der er drei Sorten von Gin herstellt: den London-Dry-Gin, Dry-Gin Limette und Dry-Gin-Orange. Diese sind in drei verschiedenen Größen direkt am Hof auf Anfrage erhältlich. Seine Produkte sind so erlesen, dass Pramesberger mit zwei Gin-Sorten unter Tausenden Teilnehmern bei der Ab-Hof-Messe in Wieselburg jeweils die Bronzemedaille gewinnen konnte.

Obstbaumschule

Was Pramesberger besonders auszeichnet, sind seine Ideen, immer wieder Neues auszuprobieren und anzubieten. Seit ungefähr drei Jahren züchtet er auch Obstbäume. Zur Zeit hat er circa 1.000 Bäume und 30 verschiedene Sorten. Die Sämlinge holt der Bio-Bauer von einer Baumschule und okuliert diese dann mit Zweigen aus alten Obstbaumbeständen des Salzkammergutes. Die kleinen Bäume bietet er ebenfalls zum Verkauf an. Bei Interesse an den Produkten kann Andreas Pramesberger direkt unter 0660 5689040 und familie.pramesberger@gmail.com kontaktiert werden.


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