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Pfingstfest der FF Roith fand zum zweiten Mal statt

Katharina Wimmer, 22.05.2024 15:27

EBENSEE. Aus einer Idee zwischen zwölf Freunden entstanden, fand vergangenes Wochenende zum zweiten Mal das Pfingstfest der FF Roith in Ebensee statt. Dabei konnte sogar im eigenen „Bankstuhl“ Geld behoben werden.

Beim Pfingstfest der FF Roith herrschte eine ausgelassene Stimmung. (Foto: Pfatschbacher Photography)
Beim Pfingstfest der FF Roith herrschte eine ausgelassene Stimmung. (Foto: Pfatschbacher Photography)

„Wir sind zwölf Freunde und gehen jedes Jahr zu Fuß von Ebensee ins Altausseer Bierzelt“, erzählt Andreas Pfatschbacher, einer der Gründer des Ebenseer Pfingstfestes. „Die Frage war: Warum machen wir so ein Zeltfest nicht auch bei uns?“ So entstand die Idee des Festes, das heuer zum zweiten Mal stattfand.

200 Helfer wirken beim Pfingstfest mit

Auf der Internetplattform Willhaben fanden die Freunde ein Holzbierzelt, das sie im Burgenland abholten. Auch die Holzverkleidung, die sie heuer noch verschönerten, stammt von einem alten Stadl in Tirol, den sie ebenfalls über Willhaben gekauft haben. Mittlerweile arbeitet ein Team aus 200 Menschen am Pfingstfest, zwei bis drei Wochen Arbeit stecken dahinter – ohne Vorbereitung und Organisation. „Wir sind schnell draufgekommen, dass wir das alleine nicht stemmen können. So haben wir uns dann mit der Feuerwehr Roith zusammengetan“. Pfatschbacher erzählt, die Grundidee sei gewesen, die Einnahmen des Festes für einen guten Zweck zu spenden. Ziel erreicht: Der gesamte Erlös kommt der FF Roith zugute. Die zwölf Gründerfreunde helfen aber alle tatkräftig mit.

Die neugierigen Ebenseer

Die Freunde leben beim Pfingstfest ihre Kreativität aus: „Wir haben in Ebensee das Problem, dass man ab 12 Uhr nur noch schwierig Geld bekommt, deshalb hatten wir die Idee zu einem Bankstuhl“, lacht der Ebenseer. Dabei handelt es sich um einen alten Beichtstuhl, ebenfalls über Willhaben gekauft. „So kann man jederzeit Geld abheben, ohne das Bierzelt zu verlassen“. Hinter dem Vorhang des Bankstuhls sitzt ein Kassier der Feuerwehr und zahlt den Leuten das gewünschte Geld aus. Pfatschbacher erzählt von einer weiteren Besonderheit des Bierzelteigenen Bankomaten: Geht eine Person hinein, so schaltet sich ein Blaulicht ein. „Die Ebenseer sind sehr neugierig. Mit dem Blaulicht kann jeder sehen, wer in den Bankstuhl hineingeht“, lacht er.


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