Führung durch den Ischler Friedhof zum Tag des Denkmals
BAD ISCHL. Zum 30. Mal lud das Bundesdenkmalamt zum Tag des Denkmals ein. Unter dem Motto „Denkmalschutz bewahren, digital erfahren“ bot der Ischler Heimatverein eine Führung am historischen Friedhof an.

Obmann Kurt Eckel, Autor des Büchleins „Der Bad Ischler Friedhofsführer“, leitete den Rundgang. Er verwies auf die lange Geschichte des Friedhofs, der rund 300 Jahre alt ist und früher „Creuzberger Alm“ genannt wurde. Hier befinden sich die Gräber zahlreicher Persönlichkeiten aus Musik, Theater, Politik und Wissenschaft. Zu ihnen zählen unter anderem Franz Lehár, Oscar Strauss, Rudi Gfaller und Helmut Berger. Die Schriftstellerin Hilde Spiel bezeichnete den Friedhof einst als einen der schönsten der Welt.
Digitalisierung als Schwerpunkt
Passend zum diesjährigen Motto stellte Eckel auch den digitalen Friedhofsführer vor. Dieser ist Teil der Ischler Kulturpfade und ermöglicht es seit mehreren Jahren, den Friedhof über das Handy zu erkunden. Grabstätten sind mit QR-Codes versehen, die weitere Informationen zu dort bestatteten Persönlichkeiten liefern.
Über 30 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, einen Teil österreichischer Geschichte neu zu entdecken und gleichzeitig zu sehen, wie digitale Methoden die Denkmalpflege unterstützen können.


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