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EBENSEE. Wenn im Salzkammergut die Kripperlroas beginnt, wird Ebensee mit der Kalibrenner Krippe zum stillen Höhepunkt.

Die Ka°librenner Krippe (Foto: Peter Sommer Fotopress)
Die Ka°librenner Krippe (Foto: Peter Sommer Fotopress)

Mit dem Stefanitag beginnt im Salzkammergut eine stille, aber tief verwurzelte Tradition: die Kripperlroas. Zwischen 25. Dezember 2025 und 2. Februar 2026 öffnen insgesamt zwölf liebevoll gestaltete Krippen ihre Türen, darunter auch jene in der Pfarrkirche sowie im Naturmuseum Salzkammergut. Eine Station gilt dabei seit Jahren als besonderer Höhepunkt – die Kalibrenner Krippe der Familie Franz Stüger in Ebensee.

Unweit der Talstation der Feuerkogelseilbahn, in der Heisslfeldstraße 26, verbirgt sich eine Krippenlandschaft, die ihresgleichen sucht. Bereits im Vorraum des Wohnhauses führen detailreiche Vitrinen durch zentrale Stationen des Krippengeschehens, bevor sich der Blick auf eine der größten Landschaftskrippen des Salzkammerguts öffnet. Was hier entsteht, ist das Ergebnis von drei bis vier Wochen intensiver Arbeit, die Krippenvater Franz Stüger Jahr für Jahr investiert.

Rund 900 Figuren und Tiere beleben die Szenerie. Zahlreiche Häuser und Hütten des Salinenortes Ebensee sind originalgetreu nachgebildet und namentlich zugeordnet. Typische Motive der Salzkammergut-Krippe prägen das Gesamtbild: Salzschiffer auf der Traun, Arbeiter im Salzbergwerk, die Salinenkapelle, Holzfäller, Vogelfänger und viele weitere Figuren erzählen vom Leben und Arbeiten in der Region. Jeder Blick offenbart neue Details, jede Szene eine eigene Geschichte.

Besichtigt werden kann die Riesen-Landschaftskrippe von 27. Dezember 2025 bis 2. Februar 2026 wochentags jeweils von 13 bis 18 Uhr. Vormittagsbesuche sind nach telefonischer Voranmeldung unter 0664 8217495 möglich. Die Begegnung mit Franz Stüger selbst gehört dabei für viele Besucher zum Erlebnis – Fragen zur Krippe werden mit sichtbarer Leidenschaft und großem Fachwissen beantwortet.


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