BAD ISCHL. Ein Literaturabend der Stadtgemeinde Bad Ischl stellte die literarische Auseinandersetzung mit dem Kulturhauptstadtjahr Bad Ischl Salzkammergut 2024 in den Mittelpunkt. Stadtschreiberin Doris Mitterbacher, bekannt als Mieze Medusa, präsentierte dabei ihr aktuelles Buch.
Im Rahmen eines Literaturabends in der Kurdirektion Bad Ischl widmete sich die Stadtgemeinde der nachhaltigen Wirkung des Kulturhauptstadtjahres. Im Zentrum stand das Buch „Von butterweich bis Pudertanz oder Was macht die Stadtschreiberin beruflich?“ von Doris Mitterbacher, die als erste Stadtschreiber von Bad Ischl tätig war. In ihren Texten verarbeitet sie Erinnerungen, Beobachtungen und Momentaufnahmen aus dieser Zeit.
Mieze Medusa ließ in ihrer Lesung persönliche Eindrücke aus Bad Ischl einfließen und verband diese mit literarischen Reflexionen über das Kulturhauptstadtjahr. Der Abend bot damit einen Rückblick auf prägende Momente rund um die Eröffnungsphase des Projektes.
Rückblick in literarischer Form
Die Texte zeichneten ein vielschichtiges Bild der Erlebnisse und Erfahrungen während des Kulturhauptstadtjahres. Alltag, Begegnungen und kulturelle Ereignisse wurden in literarischer Form aufgegriffen und reflektiert.
Spoken Word als Programmpunkt
Ein Programmhöhepunkt war der Spoken Word Text „Was kann diese Dings, das Kunst ist“, verfasst von Mieze Medusa und Yasmin Hafedh, die gemeinsam als Team MYLF auftreten. Der Text wurde vorgetragen, das Publikum wurde in die Darbietung eingebunden.
Bürgermeister Ines Schiller unterstrich die Bedeutung des Abends: „Der Literaturabend mit Mieze Medusa hat eindrucksvoll gezeigt, wie nachhaltig das Kulturhauptstadtjahr 2024 in unserer Stadt wirkt. Die präsentierten Texte haben Erinnerungen wachgerufen und machen sichtbar, wie wichtig Literatur und kultureller Austausch für das gemeinsame Leben und die kulturelle Identität Bad Ischls sind.“
Das Buch ist in der Kulturservicestelle des Stadtamtes Bad Ischl erhältlich.
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