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ALTMÜNSTER. Große Freude herrscht derzeit in der Familie Stopfner: Die Töchter Julia und Katharina haben soeben begehrte musikalische Auszeichnungen erhalten: Julia hat beim Wettbewerb Prima la musica den Landessieg erreicht. Ihre ältere Schwester Katharina wird im Mai mit dem Kunstpreis der Gmundner Kiwanis ausgezeichnet. Auch der kleine Bruder Michael ist sehr talentiert und möchte in die Fußstapfen seiner Schwestern treten.

Katharina (links) und Julis (rechts) mit ihrem kleinen Bruder Michael. (Foto: Andreas Bauer)
  1 / 3   Katharina (links) und Julis (rechts) mit ihrem kleinen Bruder Michael. (Foto: Andreas Bauer)

Bei den Stopfners liegt Musik in der Familie. Vater Andreas, 50 Jahre, ist Hornlehrer am Musikum Salzburg und spielt auch den Kontrabass. Mutter Maria, 46, ist Ärztin und spielte früher Klarinette. Musik ist im Alltag allgegenwärtig. Die Kinder wuchsen damit von klein auf in einer musikalischen Umgebung auf und so ist es wenig verwunderlich, dass alle drei Kinder mehrere Instrumente beherrschen.

Multiinstrumental von Kindesbeinen an

Julia begann bereits mit drei Jahren Violine zu spielen. Mit vier Jahren kam das Klavier dazu, seit ihrem fünften Lebensjahr spielt sie Harfe. Auch Katharina spielt mehrere Instrumente: Violine, Klavier und diatonische Harmonika. Michael, der Jüngste der Familie, steht seinen Schwestern ebenfalls um nichts nach. Der Sechsjährige spielt Geige, Klavier und Steirische Harmonika. Außerdem singt er gerne. Bei Auftritten steht der kleine Bruder ab und an mit auf der Bühne. „Manchmal darf ich bei Auftritten mit meinen Schwestern mehrstimmig singen. Ich singe immer die erste Stimme und werde dann vom Publikum am meisten bewundert“, sagt er mit einem Lächeln. Sein musikalisches Vorbild ist dabei die ältere Schwester: „Mein großes Vorbild auf der Ziach ist meine Schwester Katharina.“

Erfolg bei Prima la musica

Julia hat bereits mehrfach am Wettbewerb Prima la musica teilgenommen. Dreimal trat sie solistisch mit der Harfe an, zweimal mit der Geige. Zusätzlich nahm sie viermal gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina in der Kategorie „Ensemble kreativ“ teil. 2024 führte dieser Weg sogar zum Bundeswettbewerb nach Brixen, wo sie eine Silbermedaille mit nach Hause brachten. Der aktuelle Landessieg hat für Julia aber eine besondere Bedeutung. „Heuer bin ich vom Alter her solistisch zum ersten Mal berechtigt, zum Bundeswettbewerb zu fahren, mit einem Landessieg habe ich aber nicht gerechnet. Es ehrt mich natürlich sehr, Oberösterreich vertreten zu dürfen“, so die junge Musikerin.

Ganz ohne Aufregung verlief der Wettbewerb aber nicht. „Ich war schon ein bisschen kribbelig“, gesteht sie. Die Vorbereitung erfolgte gemeinsam mit ihrer Harfenlehrerin Veronika Auer von der Landesmusikschule Gmunden. Gespielt wurden die Stücke „Variationen über ein Thema von Mozart“, „Pistache“ aus der Sammlung Epices von Bernard Andres sowie „Glücksstern“ von Katrin Unterlercher. Auch Katharina hat bereits mehrfach Wettbewerbserfahrung gesammelt. Sie nahm fünfmal an Prima la musica teil, zweimal mit der Harmonika und zweimal mit der Violine sowie mehrmals gemeinsam mit Julia im Ensemble. Auch sie erspielte mehrere erste Plätze.

Auszeichnung

Für Katharina steht nun eine weitere besondere Ehrung bevor. Sie wird im Mai mit dem Kunstpreis der Gmundner Kiwanis ausgezeichnet. Für sie ist das eine große Anerkennung. „Der Kiwanis Kunstpreis ist eine große Ehre für mich. Es freut mich sehr, auf einer großen Bühne die diatonische Harmonika ins Rampenlicht setzen zu dürfen und die Zuhörer die Lebendigkeit und Lebenslust der alpenländischen Volksmusik spüren zu lassen.“

Auch international sammelt die Familie musikalische Erfahrungen. Beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck trat die Familie bereits gemeinsam auf. Katharina erinnert sich gerne daran zurück. „Es war eine irrsinnig tolle Erfahrung.“ Besonders beeindruckt hat sie das gemeinsame Musizieren mit Gruppen aus dem gesamten Alpenraum. „Es ist eine Megaevent – in der ganzen Innsbrucker Altstadt wird gespielt, mit Musik, die die Leute berührt und glücklich macht.“ Im Herbst wird Kathrina wieder am Volksmusikwettbewerb in Innsbruck teilnehmen.

Musik als Lebensgefühl

Für beide Mädchen ist Musik weit mehr als nur ein Hobby. „Ich liebe Musik, weil sie mich glücklich macht“, sagt Katharina. Neben Volksmusik hört sie auch Pop und Rock. „Besonders der Klang der Harfe berührt mich und macht mich glücklich. Vor allem das Zusammenspiel mit meiner Familie macht mir Spaß. Mir gefallen alle Musikrichtungen“, so Julia. Die Zukunftspläne der beiden sind ebenfalls eng mit der Musik verbunden. Katharina möchte später diatonische Harmonika studieren und selbst Unterricht geben. Julia träumt davon, Harfe zu studieren.


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