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Jahresvollversammlung der Hauptfeuerwache Bad Ischl mit Bilanz und Ausblick

Mag. Lisa-Maria Laserer, 13.04.2026 10:24

BAD ISCHL. Die Hauptfeuerwache Bad Ischl zog bei der Jahresvollversammlung eine Bilanz über das vergangene Jahr. Neben 191 Einsätzen standen vor allem Planungen, Investitionen und umfangreiche Ausbildungsmaßnahmen im Mittelpunkt. Insgesamt wurden 23.046 Stunden für die Bevölkerung geleistet.

Jahresvollversammlung der Hauptfeuerwache Bad Ischl. (Foto: ff-badischl.at)
Jahresvollversammlung der Hauptfeuerwache Bad Ischl. (Foto: ff-badischl.at)

Zu Beginn der Versammlung wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste berichtete das Kommando über ein durchschnittliches Einsatzjahr mit 49 Brandeinsätzen und 142 technischen Einsätzen. Ein wesentlicher Teil der Gesamtstunden entfiel auf Organisation, Verwaltung sowie die Planung des Um- und Zubaus des Feuerwehrhauses.

„Viele Stunden wurden in Sitzungen, Planungen und Vorbereitungsarbeiten investiert. Im Herbst haben zahlreiche Mitglieder in Eigenregie ein großes Zelt aufgestellt, das während der Bauphase als Unterbringung für Fahrzeuge und Geräte dient. Umso mehr freut es mich, dass der Finanzierungsplan für den notwendigen Felsabbruch am Mittwoch, 12. März im Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde und die Arbeiten bereits angelaufen sind. Mir ist bewusst, dass all diese Maßnahmen mit hohen Kosten verbunden sind. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass Investitionen in die Sicherheit unserer Bevölkerung gut angelegt sind. Für den Ernstfall brauchen wir eine moderne und verlässliche Ausrüstung. Als Feuerwehr stellen wir dafür unsere Freizeit, unsere Erfahrung und unser Wissen freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung. Darüber hinaus tragen wir mit Veranstaltungen und Haussammlungen selbst zur Finanzierung bei und leisten damit einen zusätzlichen Beitrag.“

Investitionen und Ausbildung im Fokus

Die Neuanschaffung mehrerer Fahrzeuge und Geräte, darunter ein Löschunterstützungsfahrzeug, ein Wechselladefahrzeug mit drei Abrollbehältern sowie ein Kleinrüstfahrzeug, führte zu einem erhöhten Ausbildungsaufwand. Insgesamt wurden 5.140 Stunden für Übungen aufgewendet. Zusätzliche Ausbildungseinheiten waren notwendig, um den Umgang mit der neuen Ausrüstung sicherzustellen. Die Einsatzfähigkeit zeigte sich unter anderem bei einem Chlorgasaustritt in St. Wolfgang, bei dem das Löschunterstützungsfahrzeug eingesetzt wurde.

Jugend und Personalentwicklung

Die Jugendgruppe entwickelte sich weiter positiv und umfasst mittlerweile 20 Mitglieder. Vier neue Mitglieder wurden aufgenommen, vier wechselten in den Aktivstand. Die Jugendgruppe leistete 16,5 Prozent der Gesamtstunden.

Bei der Versammlung wurden mehrere Mitglieder angelobt und befördert. In die Jugendgruppe wurden Tobias Stadler, Leon Hasenleithner und Moritz Reindl aufgenommen. In den Aktivstand traten Daniel Schütz und Samuel Jeremia Noah Houdek ein. Beförderungen erfolgten unter anderem zum Feuerwehrmann, Hauptfeuerwehrmann, Oberlöschmeister, Hauptlöschmeister und Oberbrandmeister. Rene Gollowitzer wurde nach bestandener Truppführerprüfung zum Hauptbrandmeister des Faches Feuerwehrmedizinischer Dienst ernannt.


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