Weltrekord am Wolfgangsee: Franz Müllner zieht zwei Schiffe gleichzeitig über das Wasser
ST. WOLFGANG. Mit purer Muskelkraft und für den guten Zweck schrieb Franz Müllner am Wolfgangsee Sportgeschichte vor hunderten Zuschauern.

Spektakuläre Szenen am Wolfgangsee: Extremkraftsportler Franz Müllner hat am Mittwochabend für Staunen und Gänsehaut gesorgt. Vor hunderten Zuschauern zog der Salzburger die beiden Passagierschiffe „MS Österreich“ und „MS Salzkammergut“ gleichzeitig über das Wasser – allein mit seiner Muskelkraft.
Die beiden Schiffe bringen zwischen 200 und 300 Tonnen auf die Waage. Müllner schaffte es dabei tatsächlich, die verbundenen Schiffe rund 20 Meter über den Wolfgangsee zu ziehen. Der außergewöhnliche Weltrekordversuch wurde offiziell dokumentiert und soll nun zertifiziert werden.
Ursprünglich war ein noch extremeres Projekt geplant
Eigentlich hatte Franz Müllner ursprünglich geplant, die berühmte Schafbergbahn zu ziehen. Aufgrund der enormen Steilheit der Strecke wurde dieses Vorhaben jedoch verworfen.
Stattdessen entschied man sich für den spektakulären Kraftakt auf dem Wasser – mit zwei tonnenschweren Schiffen gleichzeitig. Für die Besucher wurde genau diese Änderung letztlich zum emotionalen Höhepunkt des Abends.
Jubelstimmung am Wolfgangsee
Als sich die riesigen Schiffe schließlich sichtbar in Bewegung setzten, brach unter den Zuschauern großer Jubel aus. Viele Besucher verfolgten das Spektakel direkt an Bord der Schiffe, andere fieberten beim Public Viewing bei der Talstation der Schafbergbahn mit.
Die Atmosphäre am Wolfgangsee war emotional und mitreißend. Zahlreiche Besucher filmten den historischen Moment mit ihren Handys und feierten Müllners Kraftakt mit lautem Applaus.
Als Wettpate fungierte an diesem außergewöhnlichen Abend Patrick DeBettin. Der Geschäftsführer der Wolfgangsee Tourismusgesellschaft begleitete den spektakulären Weltrekordversuch direkt vor Ort und feuerte Müllner so richtig an.
Kraftakt mit emotionaler Botschaft
Für Franz Müllner stand aber nicht nur der sportliche Rekord im Mittelpunkt. Mit der spektakulären Aktion wollte er vor allem auf das Schicksal sogenannter Schmetterlingskinder aufmerksam machen. Dabei handelt es sich um Kinder, die an der seltenen Hautkrankheit Epidermolysis bullosa leiden.
Mit dem Event wurden Spenden für DEBRA Austria sowie das EB-Haus Austria gesammelt. Viele Besucher unterstützten die Aktion direkt vor Ort und verbanden das außergewöhnliche Erlebnis mit einem guten Zweck.


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