Historische Kapelle in Hallstatt strahlt nach Renovierung wieder
HALLSTATT. Mit viel Liebe zum Detail wurde eine traditionsreiche Kapelle in Hallstatt renoviert – jetzt erstrahlt das Kleinod wieder in neuem Glanz.

Die kleine Kapelle oberhalb der ehemaligen Mühlen an der Mühlbachschlucht gehört seit Generationen zum Ortsbild von Hallstatt. Schon Bergmänner machten dort früher Halt, wenn sie zu den Stollen am Salzberg aufstiegen. Nun wurde das historische Bauwerk umfassend saniert und feierlich neu gesegnet.
Traditionsreiches Wahrzeichen erneuert
Die Kapelle erhielt bereits im Jahr 1954 ihr heutiges Erscheinungsbild – damals in Abstimmung mit dem renommierten österreichischen Architekten Clemens Holzmeister. Jetzt war erneut eine Sanierung notwendig.
Das Dach wurde von der Hallstätter Firma Holzbau Lichtenegger neu gedeckt, während die Innen- und Außenwände fachgerecht mit Kalk geweißt wurden. Besonders ins Auge fällt die markante Madonna der bekannten Hallstätter Keramikkünstlerin Gudrun Wittke-Baudisch, die von Künstler Thomas Gschwandtner restauriert wurde. Auch das Gitter erhielt durch den Gemeindebauhof eine gründliche Überarbeitung.
Finanziert wurde die gesamte Renovierung von der Marktgemeinde Hallstatt.
Feierliche Segnung und großes Dankeschön
Im Rahmen einer Maiandacht wurde die renovierte Kapelle am Dienstag feierlich von Pfarrer em. August Stögner gesegnet und geweiht.
Besonderer Dank galt Ida und Gerhard Urstöger, die sich seit Jahrzehnten um die Kapelle kümmern und das Kleinod „nachbarschaftlich“ betreuen. „Das ist keine Selbstverständlichkeit und ein weiteres Zeichen für den Zusammenhalt in unserer kleinen Marktgemeinde“, hieß es bei der Feier.
Nach der Segnung und den Dankesworten klang der Abend traditionsgemäß bei einem gemütlichen Beisammensein in der Fischer-Mühle aus. Ein herzliches „Vergelts Gott“ galt allen Beteiligten, die zur gelungenen Renovierung beigetragen haben.

