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GMUNDEN/VORCHDORF. Mit dem Projekt „Werk.Würdig“ porträtiert die Gmundner Fotografin Sandra Weishäupl Frauen, die mit ihren Händen arbeiten und dabei besondere handwerkliche Fähigkeiten zeigen.

Rosemarie Spitzbart aus Vorchdorf (Foto: Sandra Weishäupl)
Rosemarie Spitzbart aus Vorchdorf (Foto: Sandra Weishäupl)

Für ihr aktuelles Projekt besucht die Fotografin Sandra Weishäupl Handwerkerinnen in ganz Österreich in ihrem Arbeitsumfeld. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die entstandenen Werke, sondern vor allem die Menschen dahinter und ihre persönlichen Geschichten.

Ohne große Inszenierung entstehen dabei Porträts, die Einblicke in unterschiedliche Berufe und Lebenswege geben. Acht der insgesamt zwölf geplanten Porträts sind bereits fertiggestellt.

Lederhandwerk aus Vorchdorf

Zu den bisher porträtierten Frauen zählt auch Rosemarie Spitzbart aus Vorchdorf. Die gelernte Tapeziererin und Sattlerin arbeitet heute als Lederhandwerkerin und Polsterin unter dem Namen „Leather Rose“. Nach einem Handbruch im Jahr 2020 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit. Seither restauriert sie antike Möbel, fertigt Motorradsitze und gestaltet textile Wandverkleidungen.

Eigener Weg

Das Projekt zeigt Frauen aus unterschiedlichen handwerklichen Bereichen – von der Glasbläserin über die Schafschererin bis zur Baumpflegerin. Gemeinsam ist ihnen laut Weishäupl die Entscheidung, ihren eigenen Weg zu gehen und ihrem Handwerk treu zu bleiben.

Plätze frei

Vier Plätze für weitere Teilnehmerinnen sind noch offen. Eine Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter www.durch-die-linse.at 


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