Hochkogelhaus: Zehn Helfer packten drei Tage lang kräftig an
EBENSEE. Mit Muskelkraft und Hubschrauber-Unterstützung brachten die Naturfreunde Ebensee wichtige Arbeiten am Hochkogelhaus zum Abschluss.

Am Ebenseer Hochkogelhaus herrschte drei Tage lang reger Betrieb. Zehn Funktionäre und freiwillige Helfer der Naturfreunde Ebensee packten bei einem Arbeitseinsatz kräftig an. Material und Helfer wurden teilweise per Hubschrauber auf den Berg gebracht.
Wintereinbruch stoppte Arbeiten
Im Mittelpunkt stand die Außenfassade des Zubaus auf der Nordseite. Dort befinden sich Sanitärbereiche und Speisekammer. Eigentlich hätte die Vertäfelung bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt werden sollen. Ein vorzeitiger Wintereinbruch machte den Naturfreunden jedoch einen Strich durch die Rechnung.
Nun konnte das zehnköpfige Team die Arbeiten nachholen: Innerhalb von drei Tagen wurde der gesamte Zubau vertäfelt und das Vorhaben abgeschlossen.
Neue Technik für das Hochkogelhaus
Doch nicht nur an der Fassade wurde gearbeitet. Da die bisherige UV-Anlage ihre Leistungsgrenze erreicht hatte, wurde eine neue Anlage eingebaut. Zusätzlich wurden die Elektroinstallation sowie die Blitzschutzanlage des Hochkogelhauses überprüft.
Die Schutzhütte wird von Gabi, Leon und Bernhard bewirtschaftet. Die Naturfreunde Ebensee betreuen insgesamt zwei Schutzhütten, zwei Klettersteige am Feuerkogel und Hochkogel sowie zehn Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 42 Kilometern.
Damit diese Infrastruktur erhalten bleibt, braucht es viele helfende Hände. Der dreitägige Einsatz am Hochkogelhaus zeigt, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter dem Betrieb und Erhalt einer Schutzhütte steckt.








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