5.000 Besucher blickten hinter die Kulissen der Industriekultur
ALMTAL. 25 Betriebe, Museen und Kompetenzzentren öffneten ihre Türen: Rund 5.000 Besucher erlebten im Traunsee-Almtal Industrie einmal ganz aus der Nähe.

Rund 5.000 Besucher nutzten am Donnerstag, 3. September, die 6. Lange Nacht der Industriekultur im Traunsee-Almtal. Von 16 bis 22 Uhr öffneten insgesamt 25 Unternehmen, Museen und Kompetenzzentren ihre Türen und ermöglichten Einblicke in moderne Technik, traditionelles Handwerk und die Industriegeschichte der Region.
Von Wasserstoff bis Keramik
Das Programm reichte von modernen Produktionsanlagen bis zu historischen Werkstätten. Mayr Schulmöbel in Scharnstein zeigte moderne Holzverarbeitung, die RAG Austria AG öffnete ihren unterirdischen Wasserstoffspeicher „Underground Sun Storage“. Einblicke in die Seilbahntechnik gab es bei den Bergbahnen Feuerkogel und Grünberg.
Auch bekannte Betriebe wie die Gmundner Keramik Manufaktur, Voith Austria, Miba Frictec und die Privatbrauerei Schloss Eggenberg waren dabei. Museen wie das Sensenmuseum Geyerhammer oder die Kitzmantelfabrik Vorchdorf machten zugleich die Industriegeschichte der Region erlebbar.
Industriekultur lockt tausende Besucher
Für zusätzliche Atmosphäre sorgte die kulturelle Begleitung durch die Salzkammergut Festwochen Gmunden. Musik, Schauschmieden, historische Druckwerkstätten und Führungen durch moderne Werkshallen verbanden Wirtschaft und Kultur auf besondere Weise.
„Die Industriekultur ist eine unverzichtbare Säule unserer Region und besitzt eine enorme touristische Strahlkraft“, betont Andreas Murray, Destinationsmanager des Tourismusverbandes Salzkammergut für die Region Traunsee-Almtal.
Für die teilnehmenden Betriebe bot der Abend zudem die Möglichkeit, sich als Arbeitgeber zu präsentieren und mit Schülern, Studierenden und Familien ins Gespräch zu kommen. Die Organisatoren ziehen nach rund 5.000 Gästen eine positive Bilanz.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden