Geigenfest Bad Goisern: So wurde die Kirchengasse zur Musikbühne
BAD GOISERN. Geigen, Volksmusik und beste Stimmung: Beim 24. Geigenfest wurde Bad Goisern zum Treffpunkt für Musiker und Volksmusikfans aus ganz Österreich.

Bad Goisern hat am Sonntag wieder kräftig aufgegeigt. Beim 24. Geigenfest verwandelten sich die Kirchengasse und der Innenhof des Schlosses Neuwildenstein bei schönem Spätsommerwetter in eine große, ungezwungene Musikbühne. Musiker aus nah und fern spielten mitten unter den Besuchern – ohne große Bühne, dafür mit umso mehr Nähe zum Publikum.
Seit 2000 Treffpunkt für Geiger
Seit dem Jahr 2000 lockt das Geigenfest jeweils am ersten Sonntag im September Geigenspieler aus ganz Österreich nach Bad Goisern. Gerade seine besondere Atmosphäre macht das Fest aus: Traditionelle Volksmusik trifft auf spontanes Zusammenspiel, Gespräche mit den Besuchern und regionale Schmankerl.
Geld verdienen die Musiker bei ihrem Auftritt nicht. Im Mittelpunkt stehen die Freude an der Musik und das gemeinsame Musizieren. Dabei blieb es auch heuer nicht ausschließlich bei heimischen Klängen. Neben traditioneller Volksmusik waren auch wienerische Bratlmusik und sogar irische Stücke zu hören.
Organisator schwärmt von „Bilderbuch-Veranstaltung“
Armin Kefer, der vor vier Jahren die Organisation von seinem Vater Wilfried übernommen hatte, zeigte sich rundum zufrieden: „Das Geigenfest 2026 in Bad Goisern, bei schönem Spätsommerwetter, ausgezeichneter Stimmung und großartiger Musik, war eine Bilderbuch-Veranstaltung.“
Der Blick richtet sich bereits auf 2027. Dann steht die 25. Ausgabe an. „Wir werden auch weiterhin in Bad Goisern Anfang September so richtig Aufgeigen, ganz besonders im nächsten Jahr beim Jubiläum!“, war die einhellige Meinung der teilnehmenden Musiker.








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