Miba investiert 13 Millionen Euro in neues Ausbildungszentrum
LAAKIRCHEN. 120 Lehrlinge bildet Miba derzeit aus. In Laakirchen besucht Minister Hattmannsdorfer die Base27, in die das Unternehmen 13 Millionen Euro investiert.

Wie bildet die Industrie ihren Nachwuchs aus – und welche Perspektiven bietet sie jungen Menschen? Darum geht es beim Besuch von Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer in der neuen Miba-Ausbildungsstätte Base27. Gemeinsam mit Miba-Chef F. Peter Mitterbauer steht ein Rundgang durch das im September 2026 eröffnete Zentrum auf dem Programm.
13 Millionen Euro für die Ausbildung
Rund 13 Millionen Euro hat Miba in die Base27 investiert. Auf 3.600 Quadratmetern stehen moderne Lehrwerkstätten, Trainingsräume und Labors zur Verfügung. Hier sollen junge Menschen das Rüstzeug für ihren Beruf bekommen. Zu den angebotenen Lehrberufen zählen Metalltechnik, Elektrotechnik, Mechatronik und Prozesstechnik.
Die Ausbildungsstätte übernimmt aber weitere Aufgaben: Bereits ausgebildete Fachkräfte können dort ihr Wissen erweitern. Auch Schüler sollen technische Berufe kennenlernen und dafür begeistert werden. Damit setzt Miba bereits vor der Entscheidung für eine Lehre an und bietet zugleich Weiterbildung im späteren Berufsleben.
120 Lehrlinge und Perspektiven in der Region
Aktuell bildet Miba insgesamt 120 Lehrlinge aus. Beim Ministerbesuch stehen neben der Ausbildung auch die beruflichen Perspektiven in der Industrie und der Fachkräftebedarf in der Region im Mittelpunkt. Der Rundgang soll Einblicke geben, wie das Unternehmen junge Menschen auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet.
Welche Bedeutung Miba als Arbeitgeber hat, zeigen die Beschäftigtenzahlen: Am Standort Laakirchen arbeiten rund 850 Menschen. Österreichweit beschäftigt das Unternehmen etwa 2.600 Personen, weltweit sind es insgesamt 7.400. Mit der Base27 bündelt Miba in Laakirchen die Ausbildung des Nachwuchses und die Weiterqualifizierung von Fachkräften.








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