Tausend Lichter verwandelten Traunkirchen in einen Ort der Stille
TRAUNKIRCHEN. Ein Meer aus Kerzen, stimmungsvolle Musik und besondere Momente der Ruhe: Die erste Nacht der 1000 Lichter lockte zahlreiche Besucher nach Traunkirchen.

Ein Meer aus Kerzen tauchte Traunkirchen am Samstag, 31. Oktober, in eine besondere Atmosphäre. Erstmals luden die Pfarre Traunkirchen und die Caritas zur „Nacht der 1000 Lichter“ ein. Zahlreiche Besucher nutzten den Vorabend von Allerheiligen, um bei einem stimmungsvollen Rundgang durch den historischen Ortskern innezuhalten und den Alltag für einige Augenblicke hinter sich zu lassen.
Lichterreise durch Kirche und Klostergarten
Ab 17 Uhr führte ein mit unzähligen Lichtern gestalteter Weg vom Musikpavillon durch ein Lichterlabyrinth zur Wochentagskapelle. Dort erwartete die Besucher ein Raum der Stille. Weiter ging es in die Pfarrkirche mit ihrer weltberühmten Fischerkanzel, über den Innenhof und den Kreuzgang bis in den Klostergarten.
Kerzenlicht, Musik und spirituelle Impulse begleiteten die Besucher auf ihrem Rundgang. Die besondere Beleuchtung verlieh den historischen Räumen und Wegen eine ungewohnte Atmosphäre. Viele nutzten die Gelegenheit, um zur Ruhe zu kommen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.
Eine Idee, die Menschen verbindet
Die „Nacht der 1000 Lichter“ wurde vor mehr als 20 Jahren nach dem Vorbild der Lichtfeiern im französischen Taizé ins Leben gerufen. Mittlerweile findet die Initiative der Katholischen Jugend nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland, der Schweiz und Südtirol statt.
Die Lichter stehen symbolisch für das Gute im Alltag und für Menschen, die durch ihr Handeln das Leben anderer bereichern. Texte, Musik und besinnliche Impulse sollen dazu anregen, diese oft unscheinbaren Momente bewusster wahrzunehmen.
Den Abschluss der erstmals in Traunkirchen veranstalteten Lichternacht bildete um 20 Uhr ein festlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche.








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