Leopoldiblasen in Ebensee: Alter Brauch lebt wieder auf
EBENSEE. Seit rund 70 Jahren gehört das Leopoldiblasen zur Tradition in Ebensee. Auch heuer erklingen wieder Jodler und Weisen der Salinenmusik zu Ehren des Landespatrons. Zuhörer sind herzlich eingeladen.

Ein musikalischer Brauch mit langer Geschichte wird in Ebensee (Bezirk Gmunden) auch heuer fortgesetzt. Am Samstag, 14. November 2026, steigt ein Quintett der Salinenmusik Ebensee zum Leopoldi-Eck hoch über dem Langbathtal auf. Um 18 Uhr bringen die fünf Musiker dem Heiligen Leopold, einem der Landespatrone Oberösterreichs, ein musikalisches Ständchen.
Musik vom Berg bis zum Friedhof
Beim Leopoldi-Marterl, das bereits 1870 errichtet und 1947 erneuert wurde, spielen die Musiker traditionelle Jodler und Lieder aus der Region. Gleichzeitig ist das Ständchen auch den Ebenseer Namenstagskindern Leopold und Leopoldine gewidmet.
Wer die besonderen Klänge miterleben möchte, ist am Bergfriedhof Ebensee richtig. Dort sind die Weisen der Bläsergruppe besonders gut zu hören. Die Bevölkerung ist eingeladen, dem traditionellen Leopoldiblasen zu lauschen.
Eine Tradition seit rund 70 Jahren
Ins Leben gerufen wurde das Leopoldiblasen einst vom Musiker Franz Hofer und seinen „Hoferbuam“. Vor einigen Jahren ließ Rudolf Küpper, ehemaliger Obmann der Salinenmusikkapelle Ebensee, gemeinsam mit Musikern den alten Brauch wieder aufleben.
Der Heilige Leopold, der 1136 verstarb und 1485 heiliggesprochen wurde, gilt gemeinsam mit dem Heiligen Florian als Landespatron Oberösterreichs. Sein Gedenktag wird jährlich am 15. November begangen.








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