Fast zwei Jahre Weltreise und „kein Ende in Sicht“
SCHARNSTEIN/TIMELKAM. Seit fast zwei Jahren ist Sandra Zeilinger als Weltreisende unterwegs. Ans Heimkommen denkt sie noch nicht.

Die mittlerweile 28-jährige Scharnsteinerin kündigte 2019 ihren Mechatroniker-Job in Timelkam. Zunächst verbrachte sie neun Monate in Afrika, dann ging es ins schwedische Lappland, wo sie sich gemeinsam mit einer Hundepsychologin unter anderem um 20 Schlittenhunde kümmerte. Seit dem heurigen Frühling befindet sich Sandra Zeilinger in Südamerika – zunächst in Ecuador, nun in Kolumbien. Und immer noch sei „kein Ende in Sicht“, so die Weltreisende, die in ihrer Facebook-Gruppe „Sandra‘s Reise Update“ regelmäßig von ihren Abenteuern berichtet.
„Wie schnell sich das Blatt wenden kann, wie schnell die Zeit wirklich vergeht“
Leider sei den meisten Menschen das große Glück des Lebens nicht bewusst, sinniert Zeilinger: „Auf meinem bisherigen Weg durch Afrika, Europa und jetzt Südamerika sehe ich oft, wie schnell sich das Blatt wenden kann, wie schnell die Zeit wirklich vergeht.“ Ihr Lebensmotto „Life is too short for sometime“ (Das Leben ist zu kurz für irgendwann) hat sie sich daher in Ecuador auch in die Haut stechen lassen.
Die Zwillingsschwester und Omas Kuchen fehlen
Manchmal blitzt aber auch bei der begeisterten Weltreisenden das Heimweh durch: „Ganz oft denke ich an die köstlichen Kuchen meiner Oma, das Rascheln beim Spazieren im Herbstlaub, Schwammerlsuchen mit meiner Mama, einen eiskalten Sommerspritzer oder Radler nach dem Bergsteigen, das Beisammensitzen und Philosophieren mit meiner Zwillingsschwester, Autofahren bei guter Musik auf Straßen ohne Schlaglöcher oder daran, Menschen zu treffen die man kennt“, erzählt Sandra Zeilinger.
Ans Heimfahren denkt sie dennoch nicht: „Eventuell geht es heuer noch weiter in die sieben Zwergstaaten, nach Panama, das ist aber noch nicht fixiert.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden