„Wir unterstützen mit spielerischen, pädagogischen Förder-Angeboten“
BEZIRK GMUNDEN. Pädagogische Förderung in den ersten Lebensjahren kann vieles bewirken. Das weiß niemand besser als die Mitarbeiter der Frühförderstelle Gmunden. Ihr Angebot reicht von der Geburt bis zum Schuleintritt.

Kinder mit Entwicklungsverzögerung, Verhaltensauffälligkeit oder Beeinträchtigung können von einer frühen pädagogischen Förderung enorm profitieren. Im Bezirk wird eine solche Frühförderung von der Miteinander GmbH angeboten.
Sabine Harringer, Leiterin der Frühförderstelle Gmunden, ist ausgebildete Sonderkindergartenpädagogin und Frühförderin. Ihre sechs Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter haben – zusätzlich zur Frühförderausbildung – ebenfalls einen pädagogischen oder psychologischen Grundberuf. Sie betreuen derzeit rund 70 Familien im Bezirk.
„Stärken der Kinder nutzen“
„Wir sind Pädagogen, keine Therapeuten. Unser Ziel ist es, die Stärken des Kindes zu nutzen – mit einem individuell abgestimmten Förderprogramm, lustig und spielerisch. Dazu besuchen wir die Familien zuhause, in der vertrauten Umgebung des Kindes“, erklärt Harringer.
Kostenlose Unterstützung
Die Frühförderung wird nach dem Chancengleichheitsgesetz gefördert, den Familien entstehen keine Kosten (bzw. ein Selbstbehalt von 16 Euro pro Einheit bei Bezug von Pflegegeld für das Kind). Voraussetzung ist eine ärztliche Überweisung. Nach einer Wartezeit – „derzeit wenige Monate“ – kann dann der erste Termin stattfinden, erklärt Sabine Harringer den Ablauf. Für eine erste Beratung steht sie auch ohne Überweisung unkompliziert zur Verfügung: „Eltern, die sich Sorgen machen, können zur Abklärung gern auch anonym anrufen“, ermutigt sie.


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