Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ALMTAL/BEZIRK GMUNDEN. Der Almtaler Förster Fritz Wolf macht anlässlich der Blüte des Himalaya-Springkrauts darauf aufmerksam, dass der pflanzliche Zuwanderer heimische Arten gefährdet.

Himalaya-Springkraut (Foto: Mykola_Ohorodnuk / stock.adobe.com)
Himalaya-Springkraut (Foto: Mykola_Ohorodnuk / stock.adobe.com)

In den letzten Jahren ist auch im Bezirk Gmunden vermehrt das Himalaya-Springkraut zu sehen. Anders als das einheimische Springkraut, das weiß blüht, trägt es blaue Blüten und ist auch größer. Derzeit blüht die Pflanze und ist daher gut zu sehen.

Natürliches Herbizid

Obwohl sie von vielen als hübsche Bereicherung der Natur wahrgenommen wird, sollte sie nicht überhandnehmen, warnt der Förster Fritz Wolf: „Das Himalaya-Springkraut enthält ein natürliches Herbizid. Das ist vor allem für den Waldboden schädlich, denn die Pflanze verdrängt so die natürliche krautige Pflanzenwelt im Wald“, so der österreichische Waldbotschafter. Dies sei nicht nur für die anderen Pflanzen von Nachteil, sondern auch für die Tiere, die so einen Teil ihrer Nahrung verlieren. Wolf appelliert daher, das Himalaya-Springkraut nach Möglichkeit auszureißen und zu entfernen, ehe es sich vermehren kann.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden