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BAD ISCHL. Im Kongress- und Theaterhaus Bad Ischl wurde der erste CED-Nursing-Förderpreis von der Fachgesellschaft für Pflegekompetenz bei Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED) verliehen. Dabei werden vorbildliche Pflegeprojekte mit 5.000 Euro unterstützt.

BILD zu OTS - v.l.n.r.: Univ.-Prof. Dr. Alexander R. Moschen, PhD, Kepler Uniklinikum Linz; DGKP Tobias Mooslechner MSc., CED-Nursing Austria, Medizinische Universität Wien; Univ.-Prof. Dr. Clemens Dejaco, Medizinische Universität Wien; DGKP Barbara Klaushofer, CED-Nursing Austria, Praxis Dr. Haas Salzburg (Foto: Sylvia Felbermayr)

Fachkräfte im Pflegebereich kämpfen seit Jahren für verbesserte Arbeitsbedingungen und eine stärkere Anerkennung ihrer Rolle, um dem Personalmangel entgegenzuwirken. Um das Bewusstsein für die Bedeutung kompetenter Pflege im Bereich Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu fördern, wurde in diesem Jahr der „1. CED-Nursing-Förderpreis 2023“ von der Fachgesellschaft für Pflegekompetenz bei Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen ins Leben gerufen. Mit 5.000 Euro werden vorbildliche Pflegeprojekte unterstützt.

Vier Preise in Bad Ischl verliehen

Die Gewinner in den vier Kategorien (Abschluss-)Arbeiten, gehobene wissenschaftliche (Abschluss)Arbeiten, CED-Praxisprojekte sowie einem Travel Grant wurden während des siebten Österreichischen CED-Nursing Symposiums am Freitag, 29. September, im Kongress- und Theaterhaus Bad Ischl ausgezeichnet. „Die Qualität und Relevanz der Projekteinreichungen waren beeindruckend. Als Pflegefachgesellschaft freut es uns sehr, dass dieses Thema in diversen Bereichen – von Fachhochschulen bis hin zu Reha-Einrichtungen – fachkompetent weiterentwickelt wird. Im Namen des Vorstandes gratuliere ich allen Förderpreis-Gewinner:innen und freue mich auf die Ergebnisse“,  betont Barbara Klaushofer, Präsidentin von CED-Nursing Austria, CED-Nurse im niedergelassenen Bereich in Salzburg und Wien.

CED-Patienten oftmals lebenslang im Alltag beeinträchtigt

In Österreich sind etwa 60.000 bis 80.000 Menschen von Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen. Diese Erkrankungen verursachen wiederkehrende Symptome und können zu lebenslangen Beeinträchtigungen im Alltag führen. Derzeit existiert keine Heilung für CED, und deshalb sind speziell ausgebildete CED-Pflegekräfte oft die ersten Ansprechpartner für Patienten, die täglich mit den individuellen Herausforderungen der Betreuung von CED-Patienten konfrontiert sind.


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