Lebenshilfe OÖ nimmt Abschied von treibender Kraft im Almtal
ALMTAL. Alois Schober engagierte sich mehr als vier Jahrzehnte lang für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Almtal. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass das Wohnhaus in Scharnstein und die Werkstätte in Pettenbach gebaut wurde. Er verstarb am 22. Oktober im 80. Lebensjahr nach schwerer Krankheit.

Alois Schober setzte sich bereits als Gemeinderat der Gemeinde Scharnstein für Menschen mit Beeinträchtigung ein. Als 1983 die Arbeitsgruppe der Lebenshilfe OÖ im Almtal gegründet wurde, war Schober ihr Obmann - und blieb bis 2019 in dieser Funktion. Bis zuletzt war er als Kassier der Arbeitsgruppe Almtal aktiv.
„Alois Schober hat über Jahrzehnte überaus engagiert viel für die Einrichtungen der Lebenshilfe im Almtal erreicht. Von seinen Kontakten und wirtschaftlichen Kompetenzen hat die Lebenshilfe sehr profitiert“, würdigt Gerhard Scheinast, Geschäftsführer der Lebenshilfe Oberösterreich, den langjährigen Obmann.
Der Gründung der Almtaler Arbeitsgruppe folgte der Ankauf einer Liegenschaft und 1986 die Eröffnung einer Werkstätte in Tiessenbach, 1988 folgte eine Wohngruppe. Unter Obmann Alois Schober folgten Ausbauten, der Bau der Werkstätte in Pettenbach und der Um- und Neubau der Liegenschaft in Tiessenbach zu einem Wohnhaus. Von 1990 bis 1995 engagierte sich Alois Schober auch als Finanzreferent im Landesvorstand. Zwischenzeitlich betreute Alois Schober durch die Zusammenlegung der Arbeitsgruppen Almtal und Kirchdorf auch den Kindergarten und die Frühförderstelle in Kirchdorf als Arbeitsgruppenobmann. Im Almtal werden aktuell 20 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Wohnhaus Scharnstein und 58 in der Lebenshilfe-Werkstätte Pettenbach begleitet.


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