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PINSDORF. Um die neuen Wohnräume der Lebenswelt Pinsdorf offiziell einzuweihen, versammelten sich Bewohner, Angehörige sowie Vertreter von Gemeinde und Kirche.

Einweihung der Lebenswelt (Foto: Barmherzige Brüder)
Einweihung der Lebenswelt (Foto: Barmherzige Brüder)

Die zweite Pinsdorfer Wohngruppe, die im neu errichteten Mehrparteienhaus Gmundnerstraße 21 entstanden ist, bietet sieben zusätzliche Wohnplätze. Besonders innovativ ist die inklusive Wohnform in einem Mehrparteienhaus, die Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen Raum für Begegnungen im Alltag bietet.

Eine Mutter eines Bewohners drückte ihre tiefe Dankbarkeit für die liebevolle Betreuung und die Geborgenheit aus, die ihrem Kind in der neuen Wohngruppe zuteil wird. „Unsere Kinder haben hier nicht nur eine Wohnung, sondern ein wirkliches Zuhause voller Aufmerksamkeit und Liebe. Ganz gleich, was im Leben noch geschieht, das gibt so viel Sicherheit. Dafür danken wir allen Mitarbeiter* innen,“ unterstrich sie, was diese Einrichtung für die Familien bedeutet. Anja, die in die neue Lebenswelt eingezogen ist, führte die Gäste durch ihre neue Wohnung und gab Einblicke in ihren Alltag und das Gefühl von Selbstbestimmung, das die n eue Wohnsituation bietet. „Es gefällt mir so gut hier. Ich kann alles alleine machen, das gehört alles mir gemeinsam mit Hannah. Ich bestimme selbst, wer mich besuchen darf.“

Der Pinsdorfer Bürgermeister Jürgen Berchtaler hob in seiner Rede die enge Zusammenarbeit zwischen der Lebenswelt und der Gemeinde hervor. Er betonte die wichtige Rolle der Einrichtung für das soziale Gefüge der Region: „Pinsdorf ist weit über Oberösterreich hinaus für die perfekte Zusammenarbeit von Lebenswelt und Gemeinde bekannt. Zusammenhalt und gelebte Partnerschaft prägen unsere Gemeinschaft. Unsere Kinder wachsen hier mit dem Grundsatz auf, dass jeder Mensch gleich ist. Die Lebenswelt ist eine soziale Bereicherung für alle, ein gelebtes Miteinander.“


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