GMUNDEN. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) Gmunden lud gemeinsam mit den Gewerkschaftsfrauen zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Pensionssplitting ein. Im Mittelpunkt standen die rechtlichen Grundlagen sowie die Auswirkungen dieses Modells auf die spätere Pension.

Arbeiterkammer-Rechtsexperte Karl Brandstätter gab den Teilnehmern einen Überblick über die Funktionsweise des Pensionssplittings und erläuterte anhand praktischer Beispiele die möglichen Auswirkungen. Dabei wurde aufgezeigt, dass dieses Instrument vor allem bei mittleren und höheren Einkommen zu einer ausgewogeneren Verteilung der Pensionsansprüche zwischen Partnern beitragen kann.
Keine alleinige Lösung
Gleichzeitig wurde betont, dass Pensionssplitting allein strukturelle Probleme wie Teilzeitbeschäftigung oder unsichere Arbeitsverhältnisse nicht lösen könne. In diesem Zusammenhang wurde auch die Bedeutung ausreichender Pensionsbeiträge während der Kindererziehungszeiten hervorgehoben.
Die Veranstaltung endete mit einer Diskussionsrunde.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden