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BEZIRK GMUNDEN. Das Bezirksliga-Derby zwischen Vorchdorf und Gschwandt wurde durch ein Tor in der Nachspielzeit entschieden.

Riesenjubel bei Gschwandt nach dem späten Siegestor in Vorchdorf. (Foto: Hörmandinger)
  1 / 4   Riesenjubel bei Gschwandt nach dem späten Siegestor in Vorchdorf. (Foto: Hörmandinger)

Mit sieben Siegen aus sieben Spielen ging Vorchorf mit breiter Brust in das Duell gegen den ersten Verfolger aus Gschwandt und hätte mit einem Sieg den Vorsprung schon auf neun Punkte ausbauen können. Im Derby sahen die mehr als 400 Zuschauer allerdings kaum gefährliche Torchancen, ein 0:0 bahnte sich an. Ehe in der 92. Minute Gschwandts Solo-Stürmer Stefan Tiefenthaler doch noch zuschlug und den Gästen einen schmeichelhaften 1:0-Sieg bescherte. Damit verkürzte Gschwandt den Abstand in der Tabelle auf drei Punkte und sorgt wieder für Spannung in der Liga. Vorchdorf-Trainer Lukas Huemer gibt sich kämpferisch. „Diese Niederlage haut uns sicher nicht aus der Bahn, sondern motiviert uns, noch intensiver zu arbeiten, um die Führungsposition weiter halten zu können.“

Ohlsdorf zeigte sich unter Neo-Trainer Werner Quirchtmayr in Torlaune und schoss Neuhofen/Krems mit 6:1 vom Platz. Am Sonntag wartet für Ohlsdorf ein schweres Auswärtsspiel in Schlierbach. Gschwandt (zu Hause gegen Buchkirchen) und Vorchdorf (in Neuhofen/Krems) sind jeweils am Samstag ab 16 Uhr im Einsatz.

Rote Laterne für Bad Ischl

In der OO-Liga verlor Bad Ischl das Kellerduell in Bad Schallerbach mit 0:1 und rutsche damit auf den letzten Tabellenplatz zurück. „Es war eine sehr enge Partie mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Wir haben unsere Möglichkeiten zu wenig genutzt“, sagt Bad Ischl-Trainer Franz Scherpink. Am Samstag ist seine Elf im Heimspiel gegen Donau Linz auf Wiedergutmachung aus, Anstoß im Ökobox-Stadion ist um 16 Uhr.

Joker trifft in Minute 91

Gmunden legte in der Landesliga-Partie gegen Pettenbach einen Blitzstart hin, führte nach 13 Minuten mit 2:0. Doch der Favorit geriet ins Straucheln und kassierte den Ausgleich. Das es doch noch zu drei Punkten reichte, ist Wechselspieler Tarik Ramakic zu verdanken, der in der 91. Minute zum 3:2-Endstand traf. „Wir haben uns sehr schwer getan und hatten das nötige Glück auf unserer Seite“, so Coach Kiril Chokcev, dessen Elf am Freitag beim SK Schärding zu Gast ist (19.30 Uhr).

Tabelle OÖ-Liga

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