Beim Naturbahnrodeln ist nächster Krimi vorprogrammiert
BAD GOISERN/UMHAUSEN. Rodler Thomas Kammerlander ist auch im zweiten Weltcupbewerb in Umhausen der Favorit. Tina Unterberger aus Bad Goisern auf den Rängen fünf und sechs.

Nimmt man den ersten Traininingslauf der Rennrodler auf Naturbahnen am Freitag als Maßstab, ist für den zweiten Weltcupbewerb der Herren am Sonntag der nächste Krimi vorprogrammiert. Auftaktsieger und Lokalmatador Thomas Kammerlander und der Südtiroler Alex Gruber zauberten nämlich exakt die gleiche Zeit ins Eis. „Kammi” legte im zweiten Lauf nach. Da hatte Gruber deutlichen Rückstand.
Konstant stark auch Weltcup-Titelverteidiger Michael Scheikl, der die Ränge drei und zwei erreichte. Er ist somit auch am Sonntag wieder einer der Favoriten.
Unterberger auf Rängen fünf und sechs
Bei den Damen war Michelle Diepold stark unterwegs, hatte im ersten Lauf allerdings in der Schlusskurve eine Bandenberührung, die viel Zeit kostete. Im zweiten Training war sie dann als Dritte in Schlagdistanz zur Dominatorin Evelin Lanthaler aus Südtirol. Tina Unterberger erreichte die Ränge fünf und sechs.
Im Doppel-Training untermauerten die Cousins Fabian und Simon Achenrainer mit zwei dritten Rängen ihre Anwartschaft auf einen neuerlichen Podestplatz beim Rennen am Samstag.
„Es war für mich mal wieder klassisch Umhausen. Die Bahn mag mich einfach nicht wirklich. Wir haben heute aber einiges ausprobiert. Jetzt wissen wir, wo wir schrauben müssen. Am Samstag werden wir dann sehen, ob das klappt“, sagt Unterberger.


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