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GMUNDEN. Benedikt Güttl und Daniel Friedrich sind zwei der großen Aushängeschilder der Basket Swans. Sie verhelfen nicht nur ihrer Bundesliga-Mannschaft zum Sieg, sondern auch der österreichischen Basketball-Nationalmannschaft.

Benedikt Güttl (Foto: Kienesberger)
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Daniel Friedrich ist nicht nur Kapitän der Gmundner Swans, sondern auch einer der Spieler, die am längsten bei den Swans unter Vertrag stehen. Seit 2012 spielt der 32-jährige Wiener auf der Point-Guard-Position der Mannschaft und ist auch für das Umsetzen der Spielstrategie verantwortlich. Auch Benedikt Güttl ist schon einige Jahre in Gmunden angesiedelt, genauer gesagt seit 2019. Güttl ist ein sogenannter Shooting Guard oder Flügelspieler.

Schon als Kinder begonnen

Friedrich und Güttl haben beide schon als Kinder mit dem Basketball begonnen. Daniel Friedrich spielt schon seit seinem 14. Lebensjahr leistungsmäßig. Noch in der Oberstufe wechselte der Wiener in ein Sportleistungszentrum, um sich voll auf Basketball konzentrieren zu können. Nach dem Bundesheer kam dann das Angebot von Gmunden und seitdem ist er fixer Bestandteil der Swans.

Benedikt Güttl entstammt dem Nachwuchs der Traiskirchner Lions, ebenfalls eine Bundesliga-Mannschaft. Auch seine Eltern waren im Verein sehr aktiv, wodurch Basketball schon früh eine große Rolle spielte. Güttl durchlief alle Stationen im Traiskirchner Verein bis hin zur Bundesliga-Mannschaft, von wo er 2019 zu Gmunden wechselte.

Körperbetonter Sport

Die Swans trainieren ein bis zwei Mal pro Tag. Die Häufigkeit des Trainings richtet sich danach, wie viele Spiele in einer Woche anstehen. Das tägliche Training besteht grundsätzlich aus 1,5 bis zwei Stunden Teamtraining, aus 45 Minuten Kraft- und 45 Minuten Wurftraining. Dass Basketball ein sehr körperbetonter Sport ist, wissen die Gmundener Fans nicht erst seit sich Daniel Friedrich im Dezember gegen Klosterneuburg bei einer gegnerischen Attacke einen Nasenbeinbruch zuzog. Schon im Februar 2022 musste der 32-Jährige wegen einer solchen Verletzung unter das Messer. Auch Knie, Knöchel und Rücken sind durch das ständige Stop-and-Go gefährdet. „Ich nehme in Kauf, dass ich vielleicht mal nicht mehr so stabile Knie haben werde, aber meinen Körper ruiniere ich für den Sport sicher nicht“, kommentiert Güttl das Tribut, welches der Körper für den Leistungssport zollt.

Nationalteam

Friedrich und Güttl spielen auch beide für das österreichische Nationalteam. „Eine Ehre“, so Friedrich. Im Februar spielten die beiden Swans in der Qualifikation für die WM 2027 in Armenien. Österreich gewann mit 106:91. Die Chancen zur WM zu fahren, stehen diesmal nicht schlecht.

Karriere nach dem Sport

Nach der Profi-Karriere können sich Güttl und Friedrich vorstellen, in der einen oder anderen Form dem Sport erhalten zu bleiben. Friedrich liebäugelt mit einer potenziellen Trainer-Tätigkeit und Güttl überlegt ein Physiotherapie-Studium. Bis dahin möchten die beiden Basketballer aber noch so viele Erfolge wie möglich feiern. „Man will immer mehr, auch wenn man schon sehr viel erreicht hat“, so Daniel Friedrich abschließend.


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