Beach-Sprint am Traunsee: 100 Athleten rudern um Gold
TRAUNSEE. Der Traunsee wurde zur spektakulären Rennstrecke. Bei den Beach-Sprint-Staatsmeisterschaften kämpfte Österreichs Ruderelite vor dem Traunstein um Titel und Sekunden.

Der Traunsee als Bühne, der Traunstein als Kulisse: Bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Coastal Rowing Beach Sprint ging es am 12. September in Gmunden rasant zur Sache. Rund 100 Teilnehmer stellten sich Wind, Wellen und der ungewöhnlichen Sprintstrecke.
Vollgas zwischen Strand und Boje
Beach Sprint zählt zu den jungen und spektakulären Disziplinen im Rudersport. Nach einem Sprint zum Boot geht es 250 Meter mit voller Kraft über das Wasser, rund um eine Boje und anschließend wieder zurück zum Strand. Fehler kosten wertvolle Sekunden – entsprechend eng verliefen viele Duelle.
Im Frauen-Einer wurde Favoritin Magdalena Lobnig ihrer Rolle gerecht. Die Ruderin vom Völkermarkter Sport- und Turnverein setzte sich vor Chiara Halama vom Korneuburger Ruderverein Alemannia und Valentina Krug vom Ruderverein Villach durch.
Lokalmatador Ruttmann rudert auf Platz zwei
Spannung gab es auch bei den Männern: Vincent Schreiber vom Ersten Wiener Ruderclub LIA holte sich den Staatsmeistertitel. Der Gmundner Lokalmatador Paul Ruttmann musste sich im Finale geschlagen geben, sicherte sich aber vor heimischer Kulisse Rang zwei. Dritter wurde Fabian Gillhofer vom Linzer Ruderverein ISTER.
Der Traunsee zeigte dabei genau jene Bedingungen, die sich die Veranstalter erhofft hatten. Wind und Wellen verlangten den Athleten alles ab und machten die Rennen zusätzlich spektakulär. Auch zahlreiche Nachwuchstalente aus ganz Österreich nutzten die Chance, sich auf der anspruchsvollen Strecke zu messen.
Organisiert wurden die Staatsmeisterschaften vom Gmundner Ruderverein gemeinsam mit dem Österreichischen Ruderverband.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden