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GMUNDEN. Fünf Citybus-Linien, die im Viertelstundentakt mit Hybridbussen angefahren werden anstelle der Regiotram und ihrer Zubringerbusse: Das ist das Konzept der Bürgerinitiative „Neustart für Gmunden“.  

So sollen die neuen SAL CI Busse aussehen.
So sollen die neuen SAL CI Busse aussehen.
Eine Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, Verkehrsberuhigung in der Innenstadt und eine verbesserte Gestaltung der Innenstadt - das alles lasse sich durch ein Citybus-System wesentlich besser, flexibler und billiger erreichen als durch die geplante Regiotram, so Norbert Hausherr bei der Präsentation des Konzeptes im Rahmen einer Pressekonferenz und bei der abendlichen Bürgerinformationsveranstaltung in der Wirtschaftskammer. Das vorgeschlagene System würde, so die Initiatoren, rund drei Millionen Euro kosten, im Vergleich zu 63 Millionen für die Regiotram.Zum Einsatz sollen Hybridbusse kommen, die weniger Emissionen verursachen und im Leerlauf sowie beim Anfahren wesentlich leiser als herkömmliche Busse sind. Für die Fahrpläne soll es eine Handy-App geben.Forderung nach Baustopp und Bürgerbefragung„Neustart für Gmunden“ fordert detaillierte Informationen über die geplante Regiotram, eine Bürgerbefragung und einen sofortigen Baustopp für die Regiotram.Wie realistisch dieser ist, da der Spatenstich für die nächste Etappe bereits Anfang September erfolgen soll, darüber wollen die Initiatoren von SAL CI keine Einschätzung abgeben. „Wir machen uns einen großen Vorwurf, dass wir so lange nichts gemacht haben“, so Norbert Hausherr, die Dimensionen des Projektes - etwa die 18-monatige Teilsperre der Traunbrücke wegen des notwendigen Neubaus - seien jedoch für den Normalbürger lange nicht ersichtlich gewesen. Nun wolle man aber alle vorhandenen Möglichkeiten nutzen.

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