Schulterschluss von elf Gemeinden zur Betriebs- und Arbeitsplatzsicherung
GMUNDEN. Elf Gemeinden des nördlichen Salzkammergutes haben den Beschluss gefasst, einem Verband zur interkommunalen Betriebsansiedlung (INKOBA) beizutreten.

Die WKO Gmunden, die Wirtschaftsagentur Business Upper Austria (BizUp) und das Technologiezentrum Salzkammergut arbeiteten seit Monaten intensiv daran, die Gemeinden des nördlichen Salzkammerguts für eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Betriebsgrundstücken zu gewinnen. Jetzt ist es gelungen.
„Damit wird eine neue Dimension geschaffen. Ziel ist es, gemeinsame Ressourcen der Gemeinden zu nutzen und mit Rücksichtnahme auf Landschafts-, Natur- und Umweltschutz Betriebsgrundstücke zu entwickeln. Es liegt allen viel daran, gute Kompromisse für Ansiedlungen und den Erhalt der Arbeitsplätze sowie der Natur zu schließen“, so WKO Gmunden-Obmann Martin Ettinger. Neben der sensiblen Auswahl der geeigneten Grundstücke werden sich die Gemeinden auch die Erträge aus der Kommunalabgabe sowie die Kosten für die Aufschließung aufteilen. Damit sei dem Ringen der Gemeinden um neue Betriebe als auch dem Verteilen von „Steuerzuckerln“ ein Ende gesetzt.
Positives Ende langer Verhandlungen
„Schlussendlich ist es gelungen, die Gemeinden davon zu überzeugen, dass es nur gemeinsam funktioniert, unsere Betriebe zu halten und neue Betriebe anzusiedeln“, betont WKO Gmunden-Leiter Robert Oberfrank. Standortentwicklung und Vermarktung werden durch den INKOBA-Verband Salzkammergut Nord professionell abgewickelt. Zur Zeit bemüht man sich um erste Grundstücke an der Gmundner Nordumfahrung, wohin die Firmen Fural und Ideal Kältetechnik ihre Standorte verlegen möchten.


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