Tipps, um Einbrüche zu vermeiden
GMUNDEN. Die Aktion „Sicheres Heim“, die landesweite Sicherheitstour der Oö. Versicherung zur Einbruchsprävention, machte in der Wirtschaftskammer Gmunden Station.

Expertentipps aus erster Hand und kostenlose Fachberatung standen für die Besucher beim Abend zum Thema „Sicheres Heim“ am Programm. Neben Brigadier Anton Wachsenegger, dem langjährigen Präventionskoordinator der Landespolizeidirektion OÖ, waren auch Kurt Kitzer, Schadensexperte der Oö. Versicherung und Thomas Wolfsgruber vom Sicherheitsunternehmen Syntec vor Ort.
Es den Einbrechern schwer machen
Brigadier Wachsenegger zeigte eindrucksvoll, mit welch einfachen Mitteln Einbrecher in Häuser oder Wohnungen eindringen. Oft reicht ein Schraubenzieher, ein Stück Gartenschlauch oder eine alte Bankomatkarte. „Grundsätzlich ist es wichtig, den Tätern das Leben so schwer wie möglich zu machen“, erklärte Wachsenegger. Das heißt, ein Haus wird von den Einbrechern nach den Hindernissen beurteilt.
Fenster immer schließen
Die meisten Einbrüche (70 bis 75 Prozent) passieren übrigens bei Tageslicht oder in der Dämmerung. Auch eine gute Nachbarschaft kann schon viel bewirken: Achtsamkeit in der Siedlung, jemanden bitten, den Postkasten im Urlaub zu entleeren oder den Schnee zu räumen. Wichtig: Sollte wirklich ein Einbruch passiert sein, sofort die Polizei rufen und das Objekt am besten nicht betreten.
Um nach einem Einbruch eine Versicherungsleistung zu erhalten, muss der Versicherungsnehmer bestimmte Sorgfaltspflichten, wie alle Fenster zu schließen und Türen zu versperren, einhalten.
Einen weiteren Infoabend zum Thema „Sicheres Heim“ gibt es im Herbst in Bad Ischl.
Infos: www.aktionsicheresheim.at


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