Neuer AMS-Leiter Leopold Tremmel will Vermittlung weiter verbessern

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 11.09.2018 14:01 Uhr

GMUNDEN. Seit zwei Monaten steht Leopold Tremmel an der Spitze des AMS Gmunden. Mit neuen Schwerpunkten will er die erfreulich niedrigen Arbeitslosenzahlen weiter festigen.

„Bei den Arbeitslosen liegen wir derzeit bei 3,8 Prozent, das ist quasi Vollbeschäftigung. Uns kommt da der Tourismus zugute“, erklärt Leopold Tremmel. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk liegt damit deutlich unter dem Vorjahr (4,5 Prozent). Oberösterreichweit sind derzeit 4,7 Prozent ohne Beschäftigung. Auch, wenn die jungen Arbeitsuchenden am meisten von der guten Lage profitieren, der Rückgang zieht sich über alle Altersgruppen bis 60 Jahre, betont Tremmel.

„Service für Unternehmen“ neu ausgerichtet

Um die guten Zahlen weiter auszubauen, setzt der langjährige Abteilungsleiter neue Schwerpunkte. So wurde die Abteilung „Service für Unternehmen“ umstrukturiert: Bislang waren die Unternehmen je nach Ort einem Betreuer zugeordnet. Nun gibt es für die 1.300 aktiven Arbeitegeberbetriebe im Bezirk eigene Branchenspezialisten, die aktuell rund 470 Unternehmensbesuche durchführen.

Neue Frauenreferentin

Ein weiterer neuer Akzent entstand durch die Einrichtung einer Frauenreferentin. Lena Stranzinger möchte Frauen für neue Branchen begeistern, auch für „typische Männerberufe“ wie Postbuslenker, Metallfacharbeiter oder Techniker. Über „Frauen-in-die-Technik“ werden diese Berufe und sogar ein FH-Studium (Produktdesign und Kommunikation) verstärkt angeboten. Ziel ist es, Einkommensunterschiede abzubauen und durch eien Höherqualifizierung der Frauenarbeitslosigkeit entgegen zu wirken.

Alexa informiert Jugendliche

Um die Jugendlichen verstärkt anzusprechen, gibt es im AMS Gmunden seit wenigen Wochen auch eine „digitale Mitarbeiterin“, die in einer Telefonzelle im AMS-Eingangsbereich zuhause ist: Alexa informiert über verschiedene Lehrberufe und findet auch die passenden Ausbildungsstellen in der Region. „Wir wollen damit einen niedersschwelligen und “anderen„ Zugang anbieten“, so Tremmel.

 

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