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TRAUNKIRCHEN/WIEN. Der Energy Globe zeichnet seit zwanzig Jahren weltweit Nachhaltigkeits-Projekte aus. Der „Vater“ des Umweltpreises, der Traunkirchner Wolfgang Neumann, stellte bei einer Pressekonferenz in Wien die diesjährigen Kandidaten vor. Zwei davon kommen aus Österreich.

V.l.: Simon Jabornig (Prokurist SFC), Stephan Schwarzer (Abt. Leiter WKÖ), Martina Hörmer (Ja Natürlich-GF) und Energy Globe-Gründer Wolfgang Neumann Foto: WKÖ/DMC Leithner

2300 Projekte aus 182 Nationen wurden diesmal für den Nachhaltigkeitspreis eingereicht. Die nationalen Energy Globe Awards wurden bereits in Kooperation mit den Außenhandelsstellen der Österreichischen Wirtschaftskammer (WKÖ) vergeben. Immerhin werde mit dem Award die Botschaft „Nachhaltiges Wirtschaften lohnt sich“ in die Welt geschickt, erklärt Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik, das Engagement der WKÖ.

Gleich zwei Nominierte aus Österreich

Nun geht es darum, die „Weltsieger“ für das Jahr 2018 in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend zu küren. Eine internationale Jury nominierte aus den Einsendungen die 16 Top-Projekte – darunter gleich zwei aus dem „Nachhaltigkeits-Weltmeisterland Österreich“, wie Wolfgang Neumann betonte.

Die SFC Umwelttechnik GmbH aus Salzburg entwickelte Kläranlagen, die durch eine Kombination von Ultrafiltern und dem Einsatz von nicht-thermischem Plasma den Reinigungsgrad auf fast 95 Prozent steigern. Dieses Projekt wurde in der Kategorie Wasser nominiert. Das ressourcenschonende „Ja! Natürlich Green Packaging“ der REWE International AG in der Kategorie Erde.

Verleihung am 29. Jänner im Iran

Wer von den 16 Nominierten mit einem Energy Globe World Award nach Hause gehen darf, zeigt sich bei der Verleihung am 29. Jänner, die diesmal im Iran stattfindet – wo bereits vor rund 1000 Jahren die Häuser mittels Windtürmen, emissionsfrei klimatisiert wurden. Im Rahmen der Energy Globe Days wird erstmals auch eine Konferenz für nachhaltige Städte abgehalten.


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