Villa Clusemann wird saniert

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 24.09.2020 09:43 Uhr

GMUNDEN. Gmunden nutzt das Investitionspaket der Regierung und saniert die Villa Clusemann - den Altbau der Landesmusikschule - um 1,3 Millionen Euro.

„Einen besseren Förderschlüssel als im kommunalen Corona-Investitionspaket der Regierung wird es auf längere Sicht nicht mehr geben. Weil derartige Projekte aber bis Jahresende 2021 eingereicht werden müssen, ziehen wir die in unserem Fünfjahresplan stehende Clusemann-Sanierung natürlich vor. Von den rund 1,3 Mio. Euro Gesamtkosten zahlt die Hälfte der Bund und das Land beteiligt sich mit einem Landeszuschuss von maximal 260.000 Euro. Also bleiben für die Stadt nur noch 390.000 Euro übrig“, so erklärtFinanz-Stadtrat Thomas Höpoltseder den raschen Entschluss zur Sanierung des Altbaues der Gmundner Landesmusikschule. Dieser, die historische Villa Clusemann, musste warten, nachdem 2015 der moderne An- und Erweiterungsbau der LMS eröffnet worden war. Damals hatte die Stadt – Förderungen inklusive – 4 Mio. Euro investiert.

Stadt nutzt die Gunst der Stunde

Jetzt hieß es, die Gunst der Stunde zu nutzen, weil aktuell für die Stadt Gmunden kraft des Einwohnerschlüssels 1,4 Mio. Euro an Bundesförderung abrufbar sind, allerdings nur für Projekte kommunaler Infrastruktur wie Schulen oder Kindergärten. Diese Investition trägt nicht nur zu einer Wertsteigerung der Villa Clusemann bei, sondern unterstützt auch die heimische Wirtschaft in einer ohnehin schweren Zeit.

Am abgewohnten Inneren der denkmalgeschützten Villa Clusemann, eines klassizistischen Baues des Wiener Architekten Hermann Wehrenfennig aus dem Jahr 1873, nagt der Zahn der Zeit.  Installationen, Böden, Wände, Türen und Decken der Unterrichtsräume, der Schallschutz der Räume und die Fassade mit ihren historischen Kastenfenstern müssen erneuert werden.

Gemeinderats-Beschluss fällt im Dezember

Der Beschluss zur Sanierung soll im Dezember den Gemeinderat passieren. Das Gros der Bauarbeiten wird im Sommer 2021 geschehen. Im Schuljahr 2021/20122 soll bereits im neuen Altbau unterrichtet werden. 

Bürgermeister Stefan Krapf: „Mir ist es ein großes Anliegen, dass in diesem Fall mehr als 1000 Kinder und Jugendliche unter besten infrastrukturellen Bedingungen ihre musikalischen und künstlerischen Talente entfalten können. Diese Großinvestition in die Zukunft der Jungen und Jüngsten macht auch deshalb Sinn, weil Musik, Tanz und Gesang gerade im Smartphone-Zeitalter eine überaus lohnende, alternative Beschäftigung für eine ganzheitliche Entwicklung sind.“

 

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