Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

HALLSTATT. Der Hallstätter Bannwald kann seine Schutzfunktion für den Weltkulturerbe-Ort nur mehr mangelhaft erfüllen. Ein Großprojekt soll nun weiterhin den Schutz der Bevölkerung sowie der Infrastruktur gewährleisten.

Der Weltkulturerbeort Hallstatt. Foto: Klemens Fellner
Der Weltkulturerbeort Hallstatt. Foto: Klemens Fellner

Der Bannwald Hallstatt hat die Hauptaufgabe, den UNESCO-Weltkulturerbe-Ort Hallstatt samt der dortigen Infrastruktur vor Steinschlag, Lawinen, Hochwasser und Vermurungen zu schützen.  Aufgrund der Sturm- und Schneedruckschäden, der Lawinen und ähnlicher Ereignisse der letzten Jahre, kann der Bannwald Hallstatt seine Schutzfunktion lokal nur mehr mangelhaft erfüllen.

Daher sind dringend Maßnahmen notwendig, um den Schutz der Bevölkerung und der Infrastruktur weiter gewährleisten zu können. Dazu wurde ein Projekt ausgearbeitet, welches auf einer bewährten Kombination von forstlich-biologischen, technischen und organisatorischen Maßnahmen fußt. Das Projekt, welches vom Infrastrukturausschuss zur Beschlussreife gebracht wurde, ist auf eine Bauzeit von 30 Jahren mit Gesamtkosten von 20 Millionen Euro angelegt.

„Im Projektgebiet befinden sich 500 Gebäude im direkten Gefährdungsbereich. Hier besteht Handlungsbedarf, um die Sicherheit der Anwohner und der Infrastruktur auch weiter gewährleisten zu können. Durch Schnee- und Steinschlagschutznetze wird die verminderte Schutzfunktion des Bannwaldes ausgeglichen und durch flächenwirtschaftliche Maßnahmen wird der Wald gestärkt. Ich bin stolz, dass ich in meiner Verantwortung für 20 Prozent des Investitionsvolumens verantwortlich zeichne. Nach der guten Arbeit im Ausschuss, steht nun der Einbringung in den Landtag nichts mehr im Wege“, zeigt sich Landesrat Wolfgang Klinger (FPÖ) zufrieden über die Entwicklung des Projektes.

„Dieses wichtige und umfangreiche Projekt ist essenziell für den Präventivschutz der heimischen Infrastruktur. Die Straßenzüge der L547 Hallstätterseestraße sowie der L548 Hallstattstraße werden nachhaltig vor Naturkatastrophen geschützt“, unterstreicht Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ).

Projekt- und Finanzierungspartner

  • Bund: 60 Prozent
  • Land Oberöstereich: 26 Prozent
  • Marktgemeinde Hallstatt: 3,75 Prozent
  • ÖBF AG: 4 Prozent
  • Salinen Austria AG: 5 Prozent
  • Netz Oberösterreich GmbH (ehemals Energie AG): 1 Prozent
  • Telekom Austria: 0,25 Prozent

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Bildungsausschuss plant Sanierungen an Ischler Volksschulen

Bildungsausschuss plant Sanierungen an Ischler Volksschulen

BAD ISCHL. Der Bildungs- und Jugendausschuss will sich bei Lokalaugenscheinen gemeinsam mit den Schulleitern der Volksschulen Concordia, Pfandl ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Haas verabschiedet sich aus Landtag und konzentriert sich auf Bad Goisern

Haas verabschiedet sich aus Landtag und konzentriert sich auf Bad Goisern

BAD GOISERN. Der SPÖ-Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterkandidat Mario Haas wird bei der Landtagswahl 2027 nicht mehr antreten. Grund dafür ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Gemeinde Traunkirchen wird 200. Mitglied der EEG Ebensee-Region

Gemeinde Traunkirchen wird 200. Mitglied der EEG Ebensee-Region

TRAUNKIRCHEN. Regional erzeugte Energie nutzen und Energie sparen: Die Gemeinde Traunkirchen ist Mitglied der Energiegemeinschaft EEG Traunsee ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Neue Schultasche für Taferlklassler in Traunkirchen

Neue Schultasche für Taferlklassler in Traunkirchen

TRAUNKIRCHEN. Der erste Schultag ist für jedes Kind ein Moment mit neuen Eindrücken und Erfahrungen. Damit die zukünftigen Taferlklassler ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Wasserversorgung in Traunkirchen sichergestellt

Wasserversorgung in Traunkirchen sichergestellt

TRAUNKIRCHEN. Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen stellte auch die Gemeinde Traunkirchen vor Herausforderungen. Durch den Einsatz ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Bad Ischler Wirtschaftsbund stellt sich neu auf

Bad Ischler Wirtschaftsbund stellt sich neu auf

BAD ISCHL. Der Wirtschaftsbund Bad Ischl hat eine neue Führung. Hotelier Edwin Gruber vom Traditionsbetrieb „Goldenes Schiff“ übernimmt ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Weitere Beiträge