Promberger ist Bürgermeisterkandidatin für Ebensee

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Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 15.01.2021 08:28 Uhr

EBENSEE. Sabine Promberger (SP) wird als Spitzenkandidatin bei den Bürgermeisterwahlen im Herbst für die Salinengemeinde ins Rennen gehen. 

Markus Siller hat sich während der Weihnachtsfeiertage aus persönlichen Gründen dazu entschieden, für die Bürgermeisterwahlen im Herbst nicht mehr als Kandidat zur Verfügung zu stehen. Die SPÖ Ebensee wird daher mit Sabine Promberger als Bürgermeister- und Spitzenkandidatin ins Rennen gehen. „Es war eine sehr schwere Entscheidung. Die Tatsache, dass Sabine Promberger sich bereit erklärt hat diese Aufgabe zu übernehmen, hat diese jedoch sehr erleichtert. Unser so lebenswerter Heimatort wird bei Sabine in sehr guten Händen sein“, begründet Markus Siller seine Entscheidung und ergänzt: „Ich werde natürlich mit voller Kraft für Ebensee und seine Bevölkerung bis zur Amtsübergabe weiterarbeiten.“

Rochade bei Vizebürgermeister

Bereits im Jänner wird Sabine Promberger von der SPÖ zur Vizebürgermeisterin ernannt. „Damit Sabine Promberger sofort Akzente in der Gemeindepolitik setzen kann, habe ich ihr das Amt des Vizebürgermeisters angeboten. Ich werde sie natürlich in meiner Funktion als Sport- und Kulturreferent größtmöglich unterstützen“, sagt Vizebürgermeister Martin Derfler.

Gute Verbindungen zu Land wichtig für Ebensee

Sabine Promberger wird in den kommenden Wochen ein schlagkräftiges Team für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen aufbauen. „Es gibt in der Politik keine vergleichbare Aufgabe, bei der man sich um die vielen, oft kleinen aber konkreten Anliegen der Bevölkerung kümmern und somit die Lebensbedingungen der  Menschen unmittelbar verbessern kann“, sichert Promberger ihr volles Engagement für die Ebenseer Bevölkerung zu. Als Landtagsabgeordnete hat sie auch sehr gute Kontakte zu den Entscheidungsträgern im Land. „Egal ob beim Neubau der Volksschule oder dringend benötigter Lösungen im Langbathsee oder Offensee brauchen wir die Unterstützung des Landes Oberösterreich. Dafür werde ich mich einsetzen“, berichtet Sabine Promberger abschließend.

Persönlichen Interessen und Leidenschaften mehr Raum geben

„Die Tage rund um den Jahreswechsel nutze ich immer, um das abgelaufene Jahr zu reflektieren, mir Ziele zu setzen und Entscheidungen zu treffen. Die coronabedingte sehr ruhige Vorweihnachtszeit, ohne Abend- und Wochenendveranstaltungen haben mir Freizeit beschert, die ich als einen sehr wesentlichen Teil für meine Lebensqualität neu zu schätzen gelernt habe. In dem Bewusstsein, dass auch meine Lebenszeit von beschränkter Dauer ist, möchte ich meinen persönlichen Interessen und Leidenschaften zukünftig wieder mehr Raum einräumen. Dies ist mit der Bewältigung der sehr umfangreichen Aufgaben und Pflichten, die das Bürgermeisteramt unserer Gemeinde mit sich bringt, nicht vereinbar. Daher habe ich mich entschieden, für die Bürgermeisterwahlen im Herbst 2021 nicht mehr als Kandidat zur Verfügung zu stehen“, erkärt Markus Siller.

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