Volkshilfe verteilt Äpfel und fordert am „Tag der Arbeitslosen“ Maßnahmen

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Volkshilfe Salzkammergut verteilt Äpfel am Wochenmarkt in Bad Ischl. (Foto: © Chris Gütl)
Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 30.04.2021 16:42 Uhr

BEZIRK GMUNDEN. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist noch immer besorgniserregend. Am AMS Gmunden waren mit Ende März 2.345 Menschen als arbeitssuchend vorgemerkt. Mit der Aktion „Mich hat´s erwischt“ zeigte sich die Volkshilfe am Tag der Arbeitslosen am heutigen 30. April mit diesen Menschen solidarisch.

Besonders hart trifft es jene Menschen, die schon zuvor für wenig Einkommen hart gearbeitet haben: Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und Beschäftigte über 50 Jahre. „Werden diese Menschen arbeitslos, müssen sie mit 55 Prozent und damit nur etwas mehr als der Hälfte ihres bisherigen Einkommens das Auslangen finden“, erklärt Laakirchens Bürgermeister Fritz Feichtinger als Vorsitzender der Volkshilfe Salzkammergut. Das durchschnittliche Arbeitslosengeld liege für diese Menschen gerade mal bei 980 Euro pro Monat. Das fördere Armut und führe zu dramatischen Situationen, die bis zum Wohnungsverlust reichen können. „Als Volkshilfe fordern wir daher anlässlich des Tages der Arbeitslosen eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent“, so Feichtinger.

Ausdehnung des Job-Restart-Programmes

Weiters fordert die Volkshilfe Salzkammergut von der Oberösterreichischen Landesregierung, dass sie ihr Job-Restart-Programm auf gemeinnützige Organisationen im Gesundheits- und Sozialbereich ausdehnt. Dieses Programm sieht für gewinnorientierte Betriebe eine einjährige Förderung der Lohnkosten in der Höhe von ca. 72 Prozent vor, bei Kommunen liegt diese bei zirka 86 Prozent. „Die Volkshilfe ist bereit, einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der pandemiebedingten Arbeitslosigkeit zu leisten. Zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze ist aber eine Förderung wie bei den Kommunen notwendig. Die Bedingungen des kommunalen Job-Restart-Programmes müssen daher auf den gemeinnützigen Sektor ausgedehnt werden“, fordert Fritz Feichtinger.

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