Mirlacher kandidiert für Ohlsdorfer Bürgermeisteramt

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Inés Mirlacher (Foto: SPÖ Ohlsdorf)
Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 14.05.2021 08:09 Uhr

OHLSDORF. Es ist ja eigentlich kein Geheimnis mehr, dass Ines Mirlacher, derzeit Vizebürgermeisterin, für das Amt der Bürgermeisterin in Ohlsdorf kandidiert. Sie feiert in diesen Tagen ihren Runden 50. Geburtstag. Bereits Anfang April wurden die Mitglieder ihrer Ortsorganisation befragt und sie erhielt ein Votum von 100 Prozent. „Gemeinsam“ wird das Motto ihrer Fraktion sein.

„Dieser Vertrauensvorschuss ist für mich natürlich eine große Motivation und war mir sehr wichtig. Man trifft diese Entscheidung- zumindest sehe ich das so - nicht alleine. In erster Linie habe ich mich in meiner Familie beraten, die auch tatkräftig und unterstützend hinter mir steht“, so Mirlacher.

Wie kommt man zur Politik?

In meinem Fall wurde ich mitten hineingeboren, meine ersten Lebensjahre wuchs ich im Arbeiterheim auf und später in einem Gemeindebau. Solidarität, Zusammenarbeit und vor allem Zusammenhalt war in unserer Siedlung eine Selbstverständlichkeit, jeder half jedem und wir achteten aufeinander. Das ist mir bis heute geblieben, leider ist es mir nicht immer möglich, allen zu helfen, aber jeder Versuch ist es wert. So wurde ich vom damaligen Bürgermeister von Ohlsdorf Spitzbart gefragt, ob ich mich auch in Ohlsdorf engagieren möchte, daraus wurden nun 18 Jahre Gemeinderätin, davon 6 als Vizebürgermeisterin. Meine Berufung für andere Menschen da zu sein, fand ich auch in der Feuerwehr, wo ich mich seit vielen Jahren als aktives Mitglied engagiere.

Macht diese Arbeit immer Spaß?

Für mich kann ich sagen JA, natürlich wird man immer wieder konfrontiert mit Entscheidungen, die nicht für alle getroffen wurden, aber eines jeden Recht getan, ist was keiner kann. Es ist oft bei einer politischen Entscheidung der Gedanke dabei, dass es für die einen Freude bedeutet und man sogleich manche enttäuscht, aber das Gesetz gibt das Meiste vor und man kann sich nur in den Spielräumen bewegen, die zugelassen sind. Anders ist es, wenn man sich im sozialen Bereich engagiert, ich freue mich über jeden Tag, wo man Jemandem helfen konnte. Gerade in der Coronazeit war und ist der Zusammenhalt und die Hilfe wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.

Was wird für Ohlsdorf wichtig sein?

Meine Fraktion und ich machen seit Jahren auf diverse Probleme aufmerksam, die extreme Verbauung ist bei den Umfragen großes Thema in einem Zug mit der Verkehrssituation. Ich würde es sehr schätzen, wenn zwischen Bauten von Mehrfamilienhäusern Platz für kleine Parks bleibt, mit Bäumen und Bänken, dies lockert die Struktur auf und verschönert das gesamte Ortsbild. Es muss Platz für Spaziergänger und Radfahrer sein, diese Wege muss man schaffen.

Erfolgreich können wir bereits in die Zukunft blicken in Punkto Alternative Wohnform, ich war von Anfang an in der Arbeitsgruppe Pflege, die Landesrätin Gerstofer auch im Bezirk Gmunden eingerichtet hat, für Ohlsdorf ist diese Wohnform bereits auf Schiene, die Planungen schreiten voran. Weiters stehe ich für offene und transparente Ortspolitik, die Zeit der Ortskaiser, die hinter verschlossenen Türen entscheiden sollte eigentlich Geschichte sein. Jede in den Gemeinderat gewählte Partei hat ihre Berechtigung und muss auch mit eingebunden werden. Daher stehe ich für gemeinsames Arbeiten für unser Ohlsdorf.

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