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GMUNDEN/ST. KONRAD/TRAUNKIRCHEN/OBERTRAUN. Am 26. September finden in Oberösterreich die Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt. In einer aktuellen Serie gibt Tips einen Überblick über die Bürgermeisterkandidaten, die in den Gemeinden antreten.

 (Foto: Copyright (c) 2017 Damir Sencar/Shutterstock. No use without permission.)
(Foto: Copyright (c) 2017 Damir Sencar/Shutterstock. No use without permission.)

Gemeinde für Gemeinde gehen die Kandidaten und Kandidatinnen für die Bürgermeisterwahl an die Öffentlichkeit. Diese Woche präsentiert Tips, wer in den Gemeinden Gmunden, St. Konrad, Obertraun und Traunkirchen zur Wahl steht.

Gmunden

Amtsinhaber Stefan Krapf (ÖVP) möchte den Bürgermeistersessel der Bezirkshauptstadt verteidigen. Der 49-Jährige blickt in den letzten Jahren auf „Meilensteine“ wie die Errichtung des Baumwipfelpfades, die Regelung des Verkehrs in der Traunsteinstraße oder die Erweiterung des TechnoZ zurück. Wichtig sei für die kommende Periode die Fertigstellung der Hotelprojekte, die Kulturhauptstadt 2024 – und die Bewältigung der Corona-Folgen.

Für die FPÖ tritt Vizebürgermeisterin Beate Enzmann als Bürgermeisterin an. Sie wolle „Gemeindepolitik mit Hausverstand machen und für mehr Transparenz im Rathaus sorgen“. Als Schwerpunkte nennt sie die Eindämmung der Wohnbauspekulation und die Schaffung von leistbarem Wohnraum für junge Leute.

Die SPÖ hat Parteiobmann Dominik Gessert nominiert. Er betont, Gmunden solle „ein Zuhause für alle Menschen sein und nicht einer kleinen Klientel, die ihre eigenen Interessen bedient“. Als zentrale Themen nennt er ausreichend bezahlbare Wohnungen anstelle von noch mehr Zweitwohnsitzen sowie Transparenz, Offenheit und die Beteiligung der Bürger.

Mit Uli Feichtinger schicken auch die Grünen eine Bewerberin ins Rennen. „Gmunden als klimagerechte Stadt, in der die Verbundenheit spürbar ist und sich alle Menschen beteiligt fühlen – das ist meine Vision, mit der ich zur Bürgermeisterwahl antrete!“, so Feichtinger.

Die Neos, die in Gmunden mit einem neuen Team antreten, werden – laut ihrem Sprecher Philipp Wiatschka – ebenfalls einen Kandidaten stellen. Details zur Person und zu ihrem Programm werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

St. Konrad

In St. Konrad sitzt seit 2018 Herbert Schönberger auf dem Bürgermeistersessel, er tritt für eine weitere Amtszeit an. Der Ausbau der B120 (Halsgraben), die Sanierung der Volksschule und des Kindergartens sowie die Schaffung von Photovoltaikanlagen sind nur einige der erreichten Projekte. Der Neubau eines Wasserhochbehälters ist bereits auf Schiene. Wichtig sind für den amtierenden Bürgermeister das persönliche Gespräch und der Erhalt der dörflichen Struktur.

Als Gegenkandidatin präsentiert sich Ilse Hummer (SPÖ und Parteifreie). Sie wolle sich um die „oft kleinen, aber konkreten Anliegen der Bevölkerung kümmern und eine breite Zusammenarbeit mit den Menschen in St. Konrad erreichen“, so Hummer. Ihre Themen reichen vom Verkehrskonzept für die B120 beim Fußgeher-Übergang Haltestelle-Ort über eine generationsübergreifende Familienpolitik bis zu alternativen, leistbaren Wohnformen.

Traunkirchen

Seit sechs Jahren sitzt der 34-jährige Christoph Schragl (ÖVP) im Chefsessel der Gemeinde Traunkirchen und es ist dabei auch einiges weitergegangen. So wurde etwa der Waldcampus Österreich eröffnet oder auch einige Gasthäuser und Gastronomiestätten haben den Betrieb wieder aufgenommen. Diese Arbeit und noch viel mehr möchte der Landesangestellte mit seinem Team für Traunkirchen und die Menschen dort weiterführen und kandidiert im Herbst erneut um das Amt des Bürgermeisters.

Konkurrenz gibt‘s vom 58-jährigen Unternehmer Christian Humer (SPÖ). Seine Motivation, als Kandidat bei der Bürgermeisterwahl für Traunkirchen zu kandidieren, kommt aus seiner 30-jährigen Erfahrung im Gemeinderat und der Möglichkeit, durch seine freie Zeiteinteilung den Ort, mit dem er sehr verbunden ist, weiter zu entwickeln. Sein Motto dazu ist, aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen, um auch den jungen Traunkirchnern die Möglichkeit zu geben, in einem schönen Ort wohnen zu bleiben.

Obertraun

In der Gemeinde Obertraun stellt sich der amtierende Bürgermeister Egon Höll (SPÖ) erneut der Wahl zum Gemeindeoberhaupt. Konkurrenz gibt es in der 750 Seelen-Gemeinde im Inneren Salzkammergut keine.


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