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BAD ISCHL. Die Grünen wollen mit der Einführung der Gemeinwohlbilanz Finanzgewinne, ökologische Nachhaltigkeit, Lebensqualität oder demokratische Mitbestimmung bemessen.

Martin Aigner, Wirtschaftssprecher der Grünen Bad Ischl Foto: buero36
Martin Aigner, Wirtschaftssprecher der Grünen Bad Ischl Foto: buero36

Die Grünen Bad Ischl sehen die Wirtschaft als wesentlichen Verbündeten im Kampf gegen die Klimakrise und setzen dabei nicht auf Verbote sondern auf positive Anreize für eine nachhaltige, ökologische und menschenwürdige Unternehmenskultur.

„Wirtschaftstreibende aus der Gemeinde sind ein Grundpfeiler des Gemeinwesens. Sie schaffen ein Zugehörigkeitsgefühl für Mitarbeiter und Kunden, sie lassen unseren regionalen Charme in innovativen Produkten aufblühen und transportieren unsere gelebte Gastfreundschaft in die ganze Welt“, meint Martin Aigner, Wirtschaftssprecher der Grünen Bad Ischl, und zieht dabei Parallelen zwischen privaten Unternehmen und der kommunalen Verwaltung. 

Gemeinwohlbilanz soll verbessert werden

„Jede Gemeinde führt einen Haushalt und hat damit die Chance, als gutes Beispiel für zukunftsfähige Wirtschaftsformen voran zu schreiten. Zwar muss eine Gemeinde natürlich auch auf“s Geld schauen, sie ist aber in erster Linie den Menschen und damit dem Gemeinwohl verpflichtet. Das ist der Kern einer grünen Wirtschaftspolitik für Bad Ischl“, so Martin Aigner, der ab der nächsten Gemeinderatsperiode das Instrument der Gemeinwohlbilanz für Bad Ischl einführen will, ein Rechenwerkzeug, das es ermöglicht, die Bemühungen der Gemeinde für das Gemeinwohl nachvollziehbar und transparent zu machen. Dabei werden nicht nur Finanzgewinne bemessen, sondern Themen wie ökologische Nachhaltigkeit, Lebensqualität oder demokratische Mitbestimmung einbezogen.

Über die nächsten sechs Jahre wollen sich die Grünen Bad Ischl für eine Verbesserung der Ischler Gemeinwohlbilanz einsetzen. Ein Beispiel dafür sind Ausschreibungen und Förderungen im Baubereich. „Beton und Asphalt sind billig, aber auch signifikant für den CO2 Ausstoß mitverantwortlich. In Zukunft müssen wir auch ökologische Baustoffe in Ausschreibungen mit einbeziehen. So tragen wir positiv zum Wohl künftiger Generationen bei.“

Die Grünen Bad Ischl beschränken sich aber nicht nur auf die Stadtentwicklung. Über Steuer- und Fördermechanismen soll eine Gemeinwohlorientierung auch Unternehmen zu Gute kommen. „Lokale Betriebe, die sich ihrer unternehmerischen Verantwortung für die Gemeinde bewusst sind, wollen wir aktiv fördern. Ein florierendes Bad Ischl braucht jungen Unternehmergeist, Handschlagqualität und soziale Verantwortung“, ist Martin Aigner überzeugt und tritt optimistisch für eine positive Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung ein.

Espresso trinken mit den Grünen

In den kommenden Wochen bis zur Wahl präsentieren die Grünen laufend Ideen auf ihrer Website und ihren Auftritten in den sozialen Medien. Außerdem lädt das Team um Bürgermeisterkandidat Martin Schott im September jeden Freitag „auf einen Espresso mit den Grünen“ ein. Vor oder nach dem Wochenmarktbesuch kann dabei zwischen 8.30 und 9.30 Uhr beim Kuchltheater am Kreuzplatz mit dem Team der Grünen Bad Ischl diskutiert werden.


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Klimitsch Rudolf
Klimitsch Rudolf
25.08.2021 08:20

Grüne,gelebte Gastfreundschaft

Leider wird diese im Salzkammergut kaum gelebt.Hier gäbe es Grund zur Volksbildung. Dies könnte vielleicht sogar zur Steigerung des Tourismus führen. Die Fremdenfeindlichkeit ist als Gast deutlich zu spüren,beginnend bei der Tourismusdirektion.


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