Schiller fordert vom Land einen Ausgleich für längeren Lockdown
BAD ISCHL. Weil der Lockdown in Oberösterreich eine Woche länger dauert als in den angrenzenden Bundesländern, leidet der Handel in Bad Ischl zusätzlich. Stadtchefin Ines Schiller (SP) sorgt sich um die Attraktivität von Ischl als Einkaufsstadt und fordert Ausgleichshilfen vom Land Oberösterreich.

Aufgrund der Situation in den Intensivstationen befürwortet Schiller zwar den längeren Lockdown in Oberösterreich ausdrücklich. Dennoch müsse Ischl aufgrund seiner Lage zwischen zwei Bundesländern, die früher aufgesperrt haben, massive Nachteile hinnehmen. Diese beträfen vor allem den Handel. „Aus zahlreichen persönlichen Gesprächen weiß ich, dass es bei vielen Geschäften aufgrund des aktuellen Lockdowns Spitz auf Knopf steht. Hier geht es um persönliche Existenzen, viele Arbeitsplätze und letztlich auch Kommunalabgaben, die uns für Investitionen zugunsten der Bürger im Budget fehlen.“ Bad Ischls erste Verantwortungsträgerin fordert deshalb vom Land Oberösterreich einen Ausgleich für die zusätzliche Lockdown-Woche. „Das wäre zumindest eine kleine Unterstützung, damit Ischl für Einheimische und die Menschen in der Region die lebendigste Einkaufsstadt im Salzkammergut bleibt.“ Gleichzeitig appelliert Schiller an alle, bei Ischler Betrieben und nicht bei internationalen Online-Händlern Geschenke und Gutscheine für Weihnachten zu kaufen.


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15.12.2021 17:39
Ischl Einkaufstadt
Als Einkaufsstadt ist Ischl nicht gerade das Gelbe vom Ei. Preislich eher im oberen Bereich angesiedelt. Auch bei Dienstleistungsbetrieben.