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GMUNDEN. Bei allen Überlegungen, wie man die Parkplätze für das Hotel beim Landschloss Ort unterbringen könnte, dürfe man das Projekt selbst nicht aus den Augen verlieren, betont Bürgermeister Stefan Krapf.

Im neuen Hotel entstehen rund 300 Betten im gehobenen Bereich (Foto: Tóth/Archiv)
Im neuen Hotel entstehen rund 300 Betten im gehobenen Bereich (Foto: Tóth/Archiv)

Mehr Qualitätstourismus, Tagesgäste zu Mehrtagestouristen machen, mehr Kongress- und Kulturgäste: Danach soll sich die Tourismus-Strategie der Stadt Gmunden in den nächsten Jahren ausrichten. So fasst Tourismusreferent Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP) die jüngste Sitzung des Tourismusausschusses zusammen.

„Was es dazu unbedingt braucht, sind hochwertige Hotelbetten“, so Krapf. Dass diese derzeit fehlen, zeige sich auch bei Anfragen der großen Betriebe in der Region, die regelmäßig Unterkünfte für ihre Geschäftspartner suchen. Zentral seien daher die beiden Hotelprojekte im neuen Seeviertel sowie beim Landschloss Ort. Entsprechend wurde in der Sitzung auch die jüngste Diskussion rund um die Parkplätze für das „Schloss-Hotel“ thematisiert (Tips berichtete).

Bürgermeister Stefan Krapf sieht die vorgeschlagene Verdichtung des Toscana-Parkplatzes kritisch: „Was würde das bedeuten? Das wäre dann eine totale Betonwüste: keine Bäume, keine Grünflächen. Das wäre nicht mehr zeitgemäß.“ Auch Camping- und Busparkplätze müssten dieser Lösung weichen, betont Krapf – und er führt auch die Kosten ins Spiel: „Das wären grob geschätzt eine Million Euro. Das kann die Stadt nicht tragen. Und für den Projektwerber soll das Ganze auch finanziell darstellbar sein.“ Immerhin sei das Projekt genehmigt. Die Stadtpolitik suche aber selbstverständlich das Gespräch mit den Projektanten, alle Möglichkeiten würden geprüft. Man solle jedoch „in der gesamten Diskussion nicht auf das Wesentliche vergessen“ – und das sei das Hotelprojekt selbst, so Krapf.


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