Land OÖ installiert Arbeitsgruppe für Zukunftskonzept am Langbathsee
EBENSEE. Nach dem Ankauf eines 4.600 Quadratmeter großen Grundstückes am Vorderen Langbathsee durch das Land OÖ konnte einer der schönsten Plätze für Einheimische und Touristen gesichert werden. Nun entwickelt eine Arbeitsgruppe ein strategisches Gesamtkonzept für das Areal.

Im vergangenen Juni gaben Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts- und Tourismus Landesrat Markus Achleitner bekannt, dass der Vordere Langbathsee zu einem öffentlichen Badeplatz des Landes Oberösterreich werden soll. Somit steht am Naturjuwel im Salzkammergut auch künftig ein öffentlicher Seezugang samt Liegewiese zur Verfügung.
Für die Zukunft wird das Land OÖ ein strategisches Gesamtkonzept für das Areal am Langbathsee entwickeln, welches bereits vorhandene Möglichkeiten ausschöpft und gleichzeitig Rücksicht auf die besondere Lage dieses Standortes nimmt. Dazu wurde nun vom Land OÖ eine Arbeitsgruppe erstellt, der auch Ebensees Bürgermeisterin Sabine Promberger und Gemeindevorstand Thomas Siegl angehören. Der Vordere Langbathsee ist nicht nur Naturschutzgebiet, sondern im wahrsten Sinn des Wortes ein Naturjuwel, welches es unbedingt zu schonen und zu erhalten gilt.
Die Langbathseen sind touristischer Hotspot Oberösterreichs und werden zu allen Jahreszeiten von Freizeitsportlern und Erholungssuchenden stark frequentiert. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, haben sich am Langbathsee in letzter Zeit einige Defizite angesammelt, die es zu bereinigen gilt und die in einem Zukunftskonzept Berücksichtigung finden müssen. Als Stichworte seien hier vor allem rücksichtsloses Parken, das an Wochenend-Badetagen im Ernstfall sogar die Zu- und Abfahrt von Einsatzkräften behindern würde, wildes Campieren bzw. Abstellen von Wohnmobilen, undisziplinierte Hundehaltung oder rücksichtsloser Umgang mit der Natur genannt. Auch die Überwachung dieser Fakten stellt ein wichtiges Thema dar. Unabdinglich wird eine Modernisierung der Sanitäranlagen am Langbathsee sein. Die derzeitige Form ist weder ausreichend, noch zeitgemäß.
„Ich verspreche, dass ich in der Arbeitsgruppe gemeinsam mit Thomas Siegl die Interessen der Bevölkerung und unseres Ortes vertreten werde. Der Langbathsee gehört mit Sicherheit zu einem der schönsten Plätze, die ich kenne. Wenn wir es in einer gemeinsamen Kraftanstrengung schaffen, notwendige Infrastrukturmaßnahmen auf den Weg zu bringen, dann werden sich auch unsere Enkelkinder noch an diesem Naturjuwel erfreuen können“, sagt Ebensees Ortschefin Sabine Promberger.
„Als zuständiger Obmann für Bau- und Raumordnung in Ebensee ist es mir ein persönliches Anliegen, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, um die Einzigartigkeit dieses für die Ebenseer so wichtigen Naherholungsgebietes auf Dauer zu erhalten und einem sanften Tourismus zuzuführen. Gästen und Ortsansässigen soll es weiterhin ermöglicht werden, am Langbathsee Erholung zu finden und Kraft zu tanken. Ich werde mich daher gemeinsam mit der Bürgermeisterin Sabine Promberger dafür einsetzen und sehe in diesem Zusammenhang beim Land Oberösterreich alle Chancen, dass diese so wichtigen Ziele erreicht werden“, so Thomas Siegl.


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