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OHLSDORF. Nachdem im dritten Strafrechtsprozess gegen einen der Beteiligten Ende Jänner ein Freispruch erfolgte, entschied das Land nun, keine Schadenersatzklage in der Causa um die 2014 entdeckte Verschmutzung des Ohlsdorfer Trinkwassers einzureichen. Die Gemeinde Ohlsdorf prüft noch.

 (Foto: stock.adobe.com / alter_photo)
(Foto: stock.adobe.com / alter_photo)

Durch die unsachgemäße Entsorgung von belastetem Abwasser wurden 2014 Grund- und das Trinkwasser im Raum Ohlsdorf verunreinigt. Die Beseitigung der Folgeschäden kostete mehrere Millionen Euro.

Nach dem nun erfolgten Freispruch beurteilt der Anwalt des Landes OÖ die Geltendmachung von Schadenersatzforderungen über den Zivilrechtsweg als aussichtslos. Wie Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) mitteilte, verzichtet das Land daher auf die Einbringung einer entsprechenden Klage.

Auch der Gemeinde Ohlsdorf sind durch die damaligen Geschehnisse enorme Kosten entstanden. Unter anderem musste eine Ersatzwasserleitung gebaut werden. „Wir haben im letzten Gemeinderat einstimmig beschlossen, unsere Anwälte prüfen zu lassen, ob eine Klage aussichtsreich ist. Dieses Ergebnis warten wir jetzt ab“, erklärt Bürgermeisterin Inés Mirlacher.


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