Anliegen aus dem Salzkammergut: Rückkehr des Guide Michelins mit 2025
ALTMÜNSTER. Nachdem der Tourismus im Salzkammergut häufig von Tages- und Massentourismus geplagt sei, hat sich nun unter anderem Nationalratsabgeordnete Bettina Zopf dafür stark gemacht, den international angesehenen Reiseführer „Guide Michelin“ in die Region zurückzuholen und stärker als Kulinarik-Spot zu positionieren.

„Gerade im Salzkammergut leiden wir häufig unter Tages- und Massentourismus. Um als Mitglied des Tourismusausschusses Ideen zu holen, wie wir dem entgegenwirken können, organisierte ich eine Besprechung mit Vertretern meiner Region aus dem Tourismus“, erklärt Bettina Zopf, VP-Nationalratsabgeordnete aus Altmünster. Wolfgang Gröller, Inhaber der Traunseehotels, äußerte dabei mit Nachdruck den Wunsch, dass die internationale Werbe-Plattform Guide Michelin ins Salzkammergut zurückkehrt.
Arbeitsplätze im Tourismus sollen attraktiver werden
Tourismus soll nachhaltiger und die Arbeitsplätze attraktiver werden. Kulinarikreisen sind ein Teil des Ganzen. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die Gastronomie und Hotellerie zu stärken und durch internationalen Mehrtagetourismus diesen sanfter zu gestalten. Ein Thema, das nur österreichweit gelöst werden kann. Diese Meinung teilten auch die Bundesländer, die derzeit nicht wie Wien und Salzburg bei Guide Michelin vorkommen und dort ein weißer Fleck auf der Landkarte dieses internationalen Reiseführers sind. Gröller stellte fest: „Dieser Schritt holt uns in der internationalen Kulinarikwelt wieder vor den Vorhang. Danke an Politik, Österreichwerbung und Landesverbände für die Möglichkeit herzeigen zu dürfen, was wir können.“
Hoffnung auf Spitzenköche und -Nachwuchs
„Mit der Bekanntgabe der ersehnten Rückkehr des Guide Michelin ab 2025 haben Tourismus-Staatsekretärin Susanne Kraus-Winkler und ÖW-Chefin Astrid Steharnig-Staudinger ein wichtiges Signal für die heimische Gastronomie und den Tourismus gesetzt“, so VP-Tourismussprecher Franz Hörl. „Kulinarik ist neben der Landschaft, dem Wintersport und den vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten ein starkes Motiv für einen Österreich-Urlaub. Die Michelin-Empfehlungen und -Sterne bieten zudem einen weiteren Anreiz für internationale Gäste und locken auch angesehene Küchenchefs sowie junge Talente nach Österreich. Als internationale Währung tragen die Sterne außerdem dazu bei, genau diese Spitzenköche auch in der heimischen Tourismusbranche zu halten“, bestätigt Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.


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