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BAD ISCHL. In einer aktuellen Presseaussendung thematisieren die Grünen Bad Ischl die Forderung nach einer sicheren und klimafreundlichen Gestaltung zweier Wege in Bad Ischl.

Der Rettenbachweg soll, wenn es nach den Grünen Bad Ischl geht, sicherer und klimafitter gemacht werden. (Foto: privat)

„Leider führte die Verbreiterung der Straßen im Zuge von Kanalbauarbeiten zu erheblichen Eingriffen in die Natur: Zahlreiche Bäume und Hecken wurden entfernt, was nicht nur die Aufenthaltsqualität für Fußgänger:innen, sondern auch das Mikroklima erheblich verschlechterte. Zudem ist zu befürchten, dass durch künftige Umwidmungen immer mehr zusätzlicher Verkehr entsteht, der die Situation weiter verschärfen könnte“ heißt es in einer aktuellen Presseaussendung der Grünen Bad Ischl, in der sie eine „sichere und klimafreundliche Gestaltung“ des Rettenbachwegs und der Girardistraße in Bad Ischl fordern.

Durch Kanalarbeiten Bäume und Hecken gefällt

Diese beiden Straßenzüge seien „essenzielle Fußwege“, die die Ortschaften Rettenbach und Steinfeld mit dem Bad Ischl Zentrum und dem Bahnhof verbinden. Früher seien die Straßen durch große Bäume beschattet und eng geführt gewesen, was einerseits für ein angenehmes Mikroklima gesorgt habe, und andererseits die Geschwindigkeit des Autoverkehrs reduzierte.

In ihrer Aussendung kritisieren die Grünen, dass die Verbreiterung der Straße im Zuge von Kanalbauarbeiten zu „erheblichen Eingriffen in die Natur“ geführt habe, denn es seien Bäume und Hecken entfernt worden und die Aufenthaltsqualität von Fußgängern habe sich verschlechtert. Nun befürchten die Grünen, dass durch künftige Umwidmungen mehr zusätzlicher Verkehr entstehe, der die Situation weiter verschärfen könnte.

 Grüne fordern „generelles Umdenken“ in der Planung von Verkehrswegen

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, fordern die Grünen etwa die Errichtung eines echten, erhöhten Gehsteigs entlang der Girardistraße und des Rettenbachwegs, einen sofortigen Stopp weiterer Baumfällungen und die Neupflanzung von heimischen Bäumen, um die Fußwege zu beschatten und Sitzgelegenheiten im Schatten schaffen zu können. Martin Schott, Obmann der Grünen Bad Ischl, betont: „Die Forderung werden wir in den zuständigen Gremien einbringen und zur Diskussion stellen. Die Forderung richtet sich somit auch an die anderen Fraktionen“. Schott appelliert, dass es in der Planung von Verkehrswegen „ein generelles Umdenken“ brauche. Im Stadtentwicklungskonzept von Bad Ischl, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein klima- und umweltfreundliches Mobilitätssystem aufzubauen und Grünräume sowie Naherholungsflächen zu sichern und aufzuwerten seien gute Ansätze drin, die nun umgesetzt werden sollen - „darauf drängen wir“, so Schott.


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